Vorarlberger Jungfachkräfte holen dreifachen Gold-Triumph bei Staatsmeisterschaft

Medaillenregen für heimische Teilnehmer bei Staatsmeisterschaften.
Salzburg Bei den Staatsmeisterschaften der Berufe in Salzburg wurden nach drei intensiven Wettbewerbstagen die besten Jungfachkräfte Österreichs gekürt. Erfreulich waren die AustrianSkills auch aus Vorarlberger Sicht.

Die Jungfachkräfte können sich über ein Gold-Triple – sprich drei Staatsmeistertitel – in den Berufen CNC-Fräsen, Maschinenbau CAD und Maschinenbautechnik freuen. Dazu kommen sechs Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen.
Berkay Sahin (CNC-Fräsen) und Enes Kocabay (Maschinenbau CAD) krönen sich in ihren Bewerben jeweils zum Staatsmeister. Ebenfalls Gold holt Maschinenbautechniker Lukas Fiel.

Silber für Vorarlberg erobern CNC-Fräser Amon Gruber, Glasbautechniker Rok Horvat, Sandro Flatz (Maschinenbau CAD), Hotel-Rezeptionistin Elena Mathis und Maschinenbautechniker Keanu Frick sowie Zimmerer Jakob Dittmann. Bronze geht an Köchin Lina Hummel bzw. Land- und Baumaschinentechniker Dominik Gruber.
Neo-Staatsmeister Berkay Sahin freut sich. „Es waren echt drei sehr herausfordernde Tage, ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Leistung. Mein Gefühl lässt sich gar nicht beschreiben, ich bin sehr glücklich. Auch weil ich schon mal bei der Staatsmeisterschaft war – und jetzt habe ich es endlich geschafft. Ich lerne daraus, dass man niemals aufgeben soll, immer dran bleiben soll – egal, was man macht oder egal, welche Herausforderungen kommen.“

Sechs Kräfte von Blum
Allein sechs der Fachkräfte kommen von Julius Blum. Sie erkämpfen sich dreimal Gold und dreimal Silber. Marco Simma, Skillsleiter bei Blum, sieht die mentale Stärke als wichtigen Baustein für den Erfolg. „Wir haben die Jungs individuell fachlich, mental und emotional gestärkt vorbereitet. Unser Aufwand hat sich bezahlt gemacht. Diese Bewerbe sind ein ‚Spitzensport‘ und geben Jugendlichen und Betrieben, aber auch der ganzen dualen Ausbildung eine Plattform.“

Lukas Fiel, Staatsmeister in Maschinenbautechnik, erreichte mit seiner Leistung die höchste Punktzahl von allen teilnehmenden Berufen: „Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Ich konnte mein Projekt mit einer zeitlichen Punktlandung fertigstellen. Oftmals leidet dann die Qualität der Arbeit unter dem Zeitdruck. Umso mehr freu‘ ich mich natürlich über den Erfolg“, so der 18-jährige Fußacher.

Die Bestplatzierten werden Österreich nun bei den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills 2024 in Lyon (von 10. bis 15. September) bzw. bei EuroSkills 2025 in Herning, Dänemark, vertreten.