Das sagt man zum neuen Strompreis ab Jänner

Im Jänner nähert sich der Strompreis in Vorarlberg wieder dem Vorkrisenniveau an. Die ersten Reaktionen sind positiv.
Darum geht’s:
- Strompreis in Vorarlberg sinkt ab 1. Jänner 2024 um drei Cent pro Kilowattstunde.
- Privatkundenpreis fällt auf 12,7 Cent, mit Landesrabatt auf 9,7 Cent pro Kilowattstunde.
- AK und Wirtschaftskammer werben für Umstieg auf neue Tarife.
Bregenz Wie die Vorarlberger Nachrichten am Mittwoch berichtet haben, sinkt mit 1. Jänner 2024 der Strompreis in Vorarlberg um drei Cent pro Kilowattstunde. Damit fällt der Privatkundenpreis auf 12,7 Cent, mit dem Landesrabatt, finanziert aus der Dividende des landeseigenen Stromunternehmens, sogar auf 9,7 Cent pro Kilowattstunde (kWh) – und damit wieder unter die Strompreisbremse von 10 Cent/kWh und auf das Niveau von 2022.
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„Aufgrund der stark fallenden Großhandelspreise sind wir überzeugt, dass wir diesen Energiepreis bis 31. März 2025 anbieten können. Damit bieten wir weiterhin den mit Abstand günstigsten Energiepreis aller Landesenergieversorger in Österreich“, betont Christof Germann, Vorstandsvorsitzender der illwerke vkw. Dieser Rabatt hinunter auf 12,7 Cent gilt für alle Verträge, die seit dem 1. Juli abgeschlossen wurden. Die alten Stromtarife, die mit April 2023 auf 24 Cent Maximalpreis stiegen, laufen automatisch mit 31. März 2024 aus und sind nicht verlängerbar.
Land zufrieden
„Unser landeseigenes Energieunternehmen beweist einmal mehr seinen hohen Wert für das Land und passt die Preise zum zweiten Mal weiter nach unten an“, betont Eigentümervertreter und Landeshauptmann Markus Wallner. Dies stelle eine wichtige Entlastung der Bevölkerung und der Wirtschaft dar, Vorarlberg garantiere den niedrigsten Strompreis aller Landesversorger Österreichs. Parallel kündigt auch die Tiroler TiWAG eine Preissenkung per 1. Jänner an. Hier fällt der Preis ebenfalls auf netto 12,7 Cent/kWh.
Kammern werben für Umstieg
Anlässlich der Ankündigung werben Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer Vorarlberg für die mit Juli neu eingeführten Tarife und zeigen sich erfreut über die Senkung per 1. Jänner. „Wir empfehlen allen Konsumentinnen und Konsumenten, auf die neuen Produkte umzusteigen, denn die alten Produkte laufen Ende März 2024 aus“, rät AK-Präsident Bernhard Heinzle. Mehr als 130.000 Haushalte haben diesen Schritt bereits getätigt.
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„Das ist ein wichtiger Impuls für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg“, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Wilfried Hopfner. Schließlich sinken auch die Großhandelspreise, eine Entspannung der Energiepreise zeichne sich ab. Für Gewerbekunden mit einem Jahresverbrauch bis 500.000 Kilowattstunden sei ein deutlich modifiziertes Angebot in Ausarbeitung. „Unsere Gespräche mit den Verantwortlichen der illwerke vkw sind positiv verlaufen“, verrät Hopfner. „Auf diese Businesskunden kommen die Betreuer der illwerke vkw in den nächsten Wochen direkt zu.“ Nun fehle nur mehr der von der Bundesregierung angekündigte Energiekostenzuschuss 2 für Unternehmen.