Zum ersten Mal in der Doppelmayr-Historie: Österreich nicht mehr umsatzstärkste Region

Seilbahnhersteller mit Umsatzplus im Geschäftsjahr 2022/23.
Wolfurt Die Wolfurter Doppelmayr Gruppe zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2022/23. So wurde der Umsatz um 6,7 Prozent auf 946 Millionen Euro gesteigert. Ein Grund für diese Entwicklung ist die hohe Auftragslage in Nordamerika.

Erstmalig in der Geschichte der Unternehmensgruppe wurde der Heimmarkt in den Alpen auf Platz 1 der umsatzstärksten Märkte abgelöst. Der nordamerikanische Markt überholt mit einem Umsatzanteil von 28 Prozent den bisher stets größten Einzelmarkt Österreich, welcher im Berichtsjahr 12 Prozent des Umsatzes ausmacht. Für die Wintersaison 2022/23 wurden 30 Doppelmayr-Seilbahnen in Nordamerika fertiggestellt.

Weltweit sind 3335 Mitarbeiter in der Doppelmayr Gruppe tätig. Im Geschäftsjahr 2022/23 gab es einen durchschnittlichen Mitarbeiterzuwachs (FTE) von 5,7 Prozent.


Die Investitionskraft der Skigebietsbetreiber in Nordamerika sei nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Ein Beispiel ist Big Sky, Montana, wo die Teams von Doppelmayr USA und Garaventa gerade eine spektakuläre neue Pendelbahn bauen.

Auch die Kunden in den Alpen investieren in neue Seilbahnen für ihre Gäste, darunter drei AURO-Gondelbahnen, welche sich durch den autonomen Betrieb auszeichnen. Im urbanen Sektor arbeiten die Doppelmayr-Teams an Seilbahnprojekten wie der Stadtseilbahn Câble C1 im Großraum Paris sowie der Cablebús Línea 3 in Mexico City. „Die Auftragslage der Doppelmayr Gruppe ist dank unserer mutigen Kunden, die auch in herausfordernden Zeiten in ihre Gebiete investieren, sehr zufriedenstellend“, fasst Thomas Pichler zusammen.
