So nutzt Vorarlbergs größte Digitalagentur Künstliche Intelligenz

Für Towa ist Künstliche Intelligenz auch Chance für Fachkräftemangel.
Bregenz Die Vorarlberger Digitalagentur Towa mit Sitz in Bregenz, Wien und Hamburg unterstützt seine Kunden bei der digitalen Transformation. Künstliche Intelligenz gehört für das 100-köpfige Team mittlerweile zum Geschäft.
KI-generiert
So wurden gerade für eine neue Produktkampagne für den Tiroler Schleifwerkzeugspezialisten Tyrolit Porträts in den Mittelpunkt gestellt, die nicht durch ein Shooting entstanden, sondern rein KI-generiert sind. „Diese Kampagne zeigt sehr eindrücklich, wie digitales Marketing in Zukunft funktionieren und ohne Modell-Auswahl, Fotografen-Briefing oder Post-Produktion auskommen kann“, erklärt Towa-CEO Florian Wassel.

Gerade bei der Generierung von Inhalten oder Bildern sei KI sehr hilfreich. Eben ein „kleines Helferlein“ im Alltag. „Arbeiten, die man früher händisch machen musste wie Excel-Formeln suchen oder Texte kürzen, kann damit automatisiert werden. Somit kann man die Produktivität um zehn bis zwanzig Prozent heben“, so Wassel.

Bei Towa lege man viel Wert darauf, alle Mitarbeiter den Zugang zu den entsprechenden Werkzeugen zu ermöglichen und sie dementsprechend zu schulen. „Aktuell nutzen Firmen Künstliche Intelligenz vor allem als Inspiration. Der nächste Schritt wird sein, dass man eigene Datenbanken anschließen kann und Daten somit verarbeitbar macht.“

Echt oder fake?
Künstliche Intelligenz sei in manchen Bereichen gesellschaftlich kritisch, gerade wenn es um die Unterscheidung zwischen echt und unecht gehe. Wichtig sei deshalb in Zukunft eine entsprechende Kennzeichnung. Für Unternehmen insgesamt sieht es der Agenturchef aber vor allem als Chance bezüglich Fachkräftemangel. „Es ermöglicht dennoch ein Wachstum und Weiterkommen. Von dem her ist KI sicherlich ein Segen.“

Ender und Karsten Krause-Ablaß. fasching