So nutzt Vorarlbergs größte Digitalagentur Künstliche Intelligenz

Markt / 06.07.2023 • 16:32 Uhr
Die Porträts wurden nicht von einem Fotografen gemacht, sondern mittels Künstlicher Intelligenz generiert. <span class="copyright">towa</span>
Die Porträts wurden nicht von einem Fotografen gemacht, sondern mittels Künstlicher Intelligenz generiert. towa

Für Towa ist Künstliche Intelligenz auch Chance für Fachkräftemangel.

Bregenz Die Vorarlberger Digitalagentur Towa mit Sitz in Bregenz, Wien und Hamburg unterstützt seine Kunden bei der digitalen Transformation. Künstliche Intelligenz gehört für das 100-köpfige Team mittlerweile zum Geschäft.

KI-generiert

So wurden gerade für eine neue Produktkampagne für den Tiroler Schleifwerkzeugspezialisten Tyrolit Porträts in den Mittelpunkt gestellt, die nicht durch ein Shooting entstanden, sondern rein KI-generiert sind. „Diese Kampagne zeigt sehr eindrücklich, wie digitales Marketing in Zukunft funktionieren und ohne Modell-Auswahl, Fotografen-Briefing oder Post-Produktion auskommen kann“, erklärt Towa-CEO Florian Wassel.

Towa hat eine Kampagne für Tyrolit entwickelt. <span class="copyright">towa</span>
Towa hat eine Kampagne für Tyrolit entwickelt. towa

Gerade bei der Generierung von Inhalten oder Bildern sei KI sehr hilfreich. Eben ein „kleines Helferlein“ im Alltag. „Arbeiten, die man früher händisch machen musste wie Excel-Formeln suchen oder Texte kürzen, kann damit automatisiert werden. Somit kann man die Produktivität um zehn bis zwanzig Prozent heben“, so Wassel.

Auch dieses Portrait ist KI-generiert. <span class="copyright">towa</span>
Auch dieses Portrait ist KI-generiert. towa

Bei Towa lege man viel Wert darauf, alle Mitarbeiter den Zugang zu den entsprechenden Werkzeugen zu ermöglichen und sie dementsprechend zu schulen. „Aktuell nutzen Firmen Künstliche Intelligenz vor allem als Inspiration. Der nächste Schritt wird sein, dass man eigene Datenbanken anschließen kann und Daten somit verarbeitbar macht.“

Towa-CEO Florian Wassel.
Towa-CEO Florian Wassel.

Echt oder fake?

Künstliche Intelligenz sei in manchen Bereichen gesellschaftlich kritisch, gerade wenn es um die Unterscheidung zwischen echt und unecht gehe. Wichtig sei deshalb in Zukunft eine entsprechende Kennzeichnung. Für Unternehmen insgesamt sieht es der Agenturchef aber vor allem als Chance bezüglich Fachkräftemangel. „Es ermöglicht dennoch ein Wachstum und Weiterkommen. Von dem her ist KI sicherlich ein Segen.“

Die Towa-Geschäftsführung (v. l. n. r.): Markus Grabher, Florian Wassel, Matteo<br>Ender und Karsten Krause-Ablaß. <span class="copyright">fasching</span>
Die Towa-Geschäftsführung (v. l. n. r.): Markus Grabher, Florian Wassel, Matteo
Ender und Karsten Krause-Ablaß. fasching