SME-Schmid schafft mehr Platz für Pastamaschinen und zwölf neue Arbeitsplätze

Satteinser Unternehmen investiert zwei Millionen Euro in Neubau.
Satteins Die SME-Schmid Pastamaschinen GmbH beschafft, verlagert und nimmt seit 1982 weltweit gebrauchte Teigwarenmaschinen und Produktionsanlagen in Betrieb. Anfang 2022 hat SME-Schmid die bayrische Kellermeier Teigwaren-Maschinenfabrik übernommen und ist damit in die Entwicklung und Produktion von Neumaschinen eingestiegen. Beliefert wird die nationale und internationale Teigwarenindustrie mit Standard- und Sonderanfertigungen für die Nudelproduktion sowie Siloanlagen und Fördersysteme.

Mehr Platzbedarf
Mit der Übernahme wurden ein neues Verwaltungsgebäude und die Erweiterung der Produktionshallen notwendig. Deshalb wurden bestehende Hallen im Gewerbepark Satteins nicht mehr weitervermietet und für die eigene Produktion adaptiert. Eine Montagehalle mit 450 Quadratmetern für den Zusammenbau der einzelnen Elemente der bis zu 50 Meter langen Fertigungsstraßen für Nudeln und Spätzle wurde angebaut und mit Büroflächen ergänzt.

Zwölf neue Arbeitsplätze
Zwölf neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Nach nur neun Monaten Bauzeit und einer Investitionssumme von zwei Millionen Euro wurden die neuen Büros bezogen. In der Produktion und Montagehalle wurde bereits während der Bauphase produziert.
Herausfordernde Zeit
„Wir haben nicht nur die Produktion der Kellermeier Teigwarenmaschinen übernommen, sondern auch den Service der bestehenden Maschinen. Um für unsere Kunden einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, wurden Ersatzteile produziert, aber auch schon zwei vollständige Spätzle-Produktionslinien. Es war eine herausfordernde Zeit, die wir mit dem Engagement eines tollen Teams dennoch meistern konnten,“ berichtet Geschäftsführer Christian Schmid.

Gute Auftragslage
Die Auftragslage ist aktuell gut, sagt Schmid. Gerade konnte ein Vertrag zum Bau einer Walzbandnudelanlage unterzeichnet werden. Die gesamte Anlage ist 25 Meter lang, vier Meter breit und fünf Meter hoch. Produziert werden darauf Tagliatelle in unterschiedlichen Breiten, bis zu 1000 Kilogramm in der Stunde. Die Entwicklungs- und Bauzeit dafür beträgt acht Monate.
„Kellermeier war auf Sondermaschinenbau, also auf Einzelstücke spezialisiert. Das wollen wir weiterführen. Neue Maschinen müssen oft in bereits bestehende Produktionsanlagen integriert werden. Deshalb sind in der Lebensmittelproduktion maßgeschneiderte, individuelle Lösungen gefragt. In Zukunft erweitern wir unser Portfolio aber durch standardisierte Maschinen. Kosteneffizienz, schnelle Verfügbarkeit, erprobte Technologie und einfache Integration bringen uns und unseren Kunden deutliche Wettbewerbsvorteile,“ so Christian Schmid.
