Diesel-Update erspart großen Ärger

Markt / 21.04.2023 • 22:25 Uhr
Jürgen Wagner, ÖAMTC: „Umgehend die Werkstätte besuchen.“ FA
Jürgen Wagner, ÖAMTC: „Umgehend die Werkstätte besuchen.“ FA

ÖAMTC: Kraftfahrbehörden setzen Frist und drohen mit Aufhebung der Kfz-Zulassung.

Dornbirn, Wien Viele Zulassungsbesitzende, deren Fahrzeuge vom VW-Dieselskandal betroffen sind, erhalten aktuell Post mit potenziell weitreichenden Folgen: Aufgrund einer Weisung des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK) fordern die Kraftfahrbehörden dazu auf, ein notwendiges Software-Update durchführen zu lassen. Wird nicht umgehend eine Bestätigung des Herstellers über die erfolgte Durchführung vorgelegt, soll die Kfz-Zulassung aufgehoben werden. Aufgefordert werden all jene Zulassungsinhabenden, die das Software-Update bis dato noch nicht haben durchführen lassen.

Wer die Bestätigung über das Update nicht innerhalb der Frist vorlegen kann, läuft Gefahr, von heute auf morgen die Kfz-Zulassung zu verlieren und das Kennzeichen abgeben zu müssen“, sagt der aus Vorarlberg stammende ÖAMTC-Verkehrsjurist Matthias Wolf. In Österreich sind Tausende Fahrzeuge vom VW-Dieselskandal betroffen. Die aktuellen Aufforderungsschreiben richten sich insbesondere an Zulassungsbesitzende von Fahrzeugen mit einem EA-189-Motor der ältesten Bauart.

Bestätigung vorlegen

„Betroffene sollten sich jedenfalls umgehend an eine Vertragswerkstätte des Herstellers wenden und das Software-Update vornehmen lassen“, empfiehlt auch der Sprecher des ÖAMTC in Vorarlberg, Jürgen Wagner. „Wird der Behörde die Bestätigung fristgerecht vorgelegt, hat man keine weiteren Konsequenzen zu befürchten.“