So sieht die Bilanz der Vorarlberger Seilbahnen aus

Winter 2022/23 mit 3600 Betriebstagen und 5,2 Millionen Skifahrern.
Feldkirch Die Vorarlberger Seilbahnen ziehen mit Ende März eine vorläufige Bilanz der Wintersaison 2022/23: Trotz der schwierigen Witterungsverhältnisse wurde bei den Ersteintritten mit insgesamt 5,2 Millionen Skifahrern ein Plus von 200.000 erzielt.
Große Unterschiede
3600 Betriebstage bedeuten rund 100 Tage mehr als im Winter 2021/22. Wobei es zwischen den höheren und niedrig gelegenen Skigebieten große Unterschiede gibt.

„Aufgrund der Witterung und der Schneelage konnten die Seilbahnen heuer nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.In einem schwierigen Winter konnten wir aber trotzdem mehr Betriebstage erzielen und mehr Gäste als in der vergangenen Saison fürs Skifahren begeistern“, erläutert Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen.

Gute Saison vor allem dank der Mehrtagesgäste
Die Witterungsverhältnisse haben dazu beigetragen, dass weniger Tagesgäste in die Skigebiete kamen. „Die vergangene Wintersaison ist in erster Linie dank der Mehrtagesgäste gut gelaufen – dass die Tagesgäste fehlten, ist sicherlich auch auf die größtenteils milden Temperaturen im Tal sowie auf die mediale Berichterstattung zurückzuführen. Der Mehrtagesgast kommt bei der Anreise in Winterurlaubstimmung, der Tagesgast, also mehrheitlich die Einheimischen, erst, wenn auch im Tal entsprechend winterliche Temperaturen und Schneeverhältnisse herrschen. Und diese haben heuer einfach gefehlt“, konkretisiert Gapp.

296 Bahnen und Lifte
Vorarlbergweit sind 296 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1000 Mitarbeiter und 25 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt.