Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Monaten steigen

Markt / 03.04.2023 • 14:30 Uhr
Aktuell zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil. <span class="copyright">vn</span>
Aktuell zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil. vn

Ende März waren 8474 Personen beim AMS als arbeitslos vorgemerkt.

Bregenz 8474 Personen waren Ende März in Vorarlberg als arbeitslos vorgemerkt. Das sind 378 weniger als noch im Februar. Im Vergleich zum März des Vorjahres sind es um 83 Arbeitslose mehr. Rechnet man auch die Personen hinzu, die sich gerade in einer Schulung befinden, sind es 10.816 Personen, die aktuell keinen Job haben.

Katharina Neuhofer, stv. Landesgeschäftsführerin des AMS. <span class="copyright">vn</span>
Katharina Neuhofer, stv. Landesgeschäftsführerin des AMS. vn

Insgesamt hätten 1114 arbeitslose Personen bereits eine Einstellzusage. Dies entspricht einer Quote von 13,1 Prozent. „Der Arbeitsmarkt erweist sich weiterhin als sehr stabil“, kommentiert Katharina Neuhofer, stellvertretende Geschäftsführerin des AMS Vorarlberg, die Zahlen. Besonders langzeitbeschäftigungslose Menschen würden von der guten Arbeitsmarktlage profitieren.

Weniger Langzeitarbeitslose

Hier konnte die Zahl auf 1507 Personen gesenkt werden, das bedeutet nochmals ein Minus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Sehr positiv habe sich auch die Zahl der Vertriebenen aus der Ukraine entwickelt: 270 Personen waren Ende März beim AMS vorgemerkt, 863 Beschäftigungsverhältnisse konnten für diese Personengruppe bereits verzeichnet werden. „Insgesamt zeigte sich das 1. Quartal 2023 im Bezug auf den Arbeitsmarkt als sehr positiv, trotzdem rechnen wir in den nächsten Monaten mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit“, informiert Neuhofer.

Der Standort des AMS an der Bregenzer Rheinstraße. <span class="copyright">ams</span>
Der Standort des AMS an der Bregenzer Rheinstraße. ams

Weniger offene Stellen

Das Stellenangebot reduzierte sich im März um 715 auf 4963 offene Stellen. 383 offene Lehrstellen standen im März 178 Lehrstellensuchenden gegenüber.

Die Probleme, die oft gegen eine erfolgreiche Vermittlung sprechen: 30 Prozent oder 2538 aller vorgemerkten Arbeitslosen haben gesundheitliche Einschränkungen. 49,5 Prozent oder 4198 Personen können als höchste abgeschlossene Ausbildung einen Pflichtschulabschluss vorweisen.

Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter und Stv. Katharina Neuhofer. <span class="copyright">ams</span>
Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter und Stv. Katharina Neuhofer. ams

Österreichweit sank die Zahl an vorgemerkten Arbeitslosen auf 259.440, was einem Rückgang von 2.477 Personen oder 0,9 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht.

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