Heron übernimmt Altacher CNC-Technik-Anbieter

Dornbirner Firmengruppe baut mit Kauf des operativen Geschäfts von Neyer seine Kapazitäten aus.
Dornbirn Die Dornbirner Firmengruppe Heron baut ihre Kapazitäten im Bereich CNC-Technik und -Fertigung aus. So wurde per Anfang 2023 das operative Geschäft der insbesondere auf CNC-Fertigungen spezialisierten Neyer GmbH in Altach übernommen. Der langjährige geschäftsführende Gesellschafter Albert Neyer tritt in den Ruhestand. Die Neyer GmbH selbst stellt ihre Tätigkeit ein.

Belegschaft wechselt mit
Heron-Gründer Christian Beer bestätigt auf Anfrage die Übernahme des operativen Betriebes von Neyer. “Die Neyer GmbH ist ein langjähriger Geschäftspartner von uns, wir sind seit vielen Jahren ein wichtiger Kunde. Dieser Schritt stellt aufgrund des Pensionsantritts von Albert Neyer auch eine Nachfolgeregelung dar.” Der Betrieb werde in die Heron CNC Technik GmbH integriert. Im Zuge dessen wurden auch die sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen.

Nikola Neyer, der Sohn von Albert Neyer, werde zukünftig bei Heron CNC Technik den Bereich “Drehen” leiten. Das Heron-Tochterunternehmen Heron CNC Technik GmbH beschäftigt inklusive der Neuzugänge nunmehr 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Neuer Geschäftsführer
Als Geschäftsführer ist dort bisher Christian Beer tätig. Jetzt wird zudem Manuel Gmeiner, bislang zweiprozentiger Miteigentümer bei Heron CNC Technik, demnächst zum Geschäftsführer bestellt. Gmeiner habe vor vielen Jahren bei Heron als Lehrling begonnen.

Über 30-jährige Geschichte

Heron wurde im Jahr 1987 von Christian Beer gegründet. Heute ist es eine Firmengruppe mit fünf Tochterunternehmen unter einem Dach. Servus Intralogistics steht beispielsweise für die autonom agierenden Servus-Logistikroboter. Die Heron-CNC-Technik ist Spezialist für Zerspanungstechniken und fertigt auf seinen CNC-Bearbeitungszentren Prototypen und Serien in Stahl und Aluminium. Robotunits entwickelt, produziert und liefert flexible und qualitativ hochwertige Profil- und Fördertechnik sowie Schutzzaun- und Linearachsensysteme für die Handhabungs- und Montagetechnik. Safedi wiederum ist im Bereich Erfassung von Nahkontakten und Analyse mit Contact Tracing tätig. Und Vertic Greens entwickelt Konzepte und innovative Zukunftstechnologien im Bereich Vertical Farming.
Die Firmengruppe erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von 98 Millionen Euro und beschäftigte in Vorarlberg rund 370 Mitarbeiter.
