Längle Group: Erweiterung liegt auf Eis

Umsatz auf Vorjahre-Niveau, aber auch Personalengpässe und Energiekosten.
Klaus Der Oberflächenbehandler Längle Group berichtet für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2022/23 von einer unverändert zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung. „Unsere Auftragsbücher sind voll und die Nachfrage ist weiterhin konstant“, so Geschäftsführerin Andrea Längle. Erwartet wird ein Umsatz in der Größenordnung von etwa 8,5 Millionen Euro, was dem Niveau der beiden vorangegangenen Jahre entspreche.
Neben dem Bau zählen die Beschattungsindustrie sowie die Hersteller von Beleuchtungssystemen zu den wichtigsten Kundensegmenten. Vergleichsweise neu mit einem auffallend starken Wachstum seien Kunden, deren Produkte in verschiedenen Bereichen der Photovoltaik-Branche zum Einsatz kommen. Dazu gehören etwa Gehäuseteile. Allerdings trübten der Personalmangel und die Energiekosten die Lage. Aufgrund der unsicheren Konjunkturprognosen habe man sich dazu entschieden, die rund fünf Millionen Euro teure Erweiterung des Stammsitzes vorerst auf Eis zu legen. „Eine Vorsichtsmaßnahme.“