Wieso die Post ihr Bauprojekt auf Eis legt

Hotel-Neubau wird auf unbestimmte Zeit verschoben.
Bezau Eigentlich stand im Hotel Post in Bezau ein großer Umbau bevor. Konkret sollte das Haus recycelt werden.
Die zwei Hauptgebäude sollten weichen und alles, was nicht sanierungsfähig ist, sollte rückgebaut und alles, was noch gebraucht wird, wiederverwertet werden. Der Grund: Zu weitläufig, zu energieintensiv und zu viele Einrichtungen, die mit dem neuen Konzept nicht mehr benötigt werden. Insgesamt wird das Haus im Zuge der Baumaßnahmen kleiner und kompakter werden.
Das Projekt, das von Architekt Oskar Leo Kaufmann geplant wird, ist nun aber vorerst und auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, wie Eigentümerin Susanne Kaufmann und Hoteldirektorin Stephanie Rist betonen.

Begründet wird der Schritt mit den aktuell unsichere Zeiten und der damit verbundenen schwierigen Planbarkeit. Es gebe insgesamt einfach zu viele Unsicherheiten bezüglich Baukosten und Rohstoffknappheit.
Das Bauprojekt werde aber nicht abgesagt. Man habe in den vergangenen zwei Jahren einfach gelernt, sich Situationen anzupassen und dennoch positiv zu bleiben. Somit wird das Hotel nicht wie ursprünglich geplant ein Jahr lang geschlossen, sondern bleibt wie gewohnt geöffnet.
Auch wird das für das neue Hotel geplante Konzept schon zum Teil ab Ende des Jahres umgesetzt. Der Fokus soll dann komplett auf den „Retreats“ liegen, also auf speziellen Kuren, die einem Thema und einer abgestimmten Dauer folgen.
