Welches Montafoner Unternehmen die 4-Tage-Woche einführt

Tourismusbetrieb will in hart umkämpftem Markt ein Alleinstellungsmerkmal schaffen.
Vandans Mitarbeiter zu finden, speziell im Tourismus, wird immer schwieriger. Ein Unternehmen im Montafon geht deshalb neue Wege.
Der Golm startet in einem Modellversuch nun mit einer 4-Tage-Woche. Damit will der Tourismusbetrieb in einem hart umkämpften Markt ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. „Die ersten Erfahrungen sind durchaus vielversprechend“, sagt Geschäftsführer Markus Burtscher.

Denn auch verstärkt durch die Corona-Pandemie werde es immer schwieriger, Mitarbeitende im Tourismusbereich zu finden. Neben dem Modellversuch setzt Golm Silvretta Lünersee Tourismus auch auf andere Benefits. „Wir streben langfristige Arbeitsverhältnisse in einer Branche an, die bislang eher kurzfristig gedacht hat. Auf der Suche nach motivierten Menschen bieten wir interessante Ganzjahresarbeitszeitmodelle, aber auch individuelle Teilzeitmodelle an, die auf Betreuungszeiten und familiäre Bedürfnisse abgestimmt sind“, erklärt Geschäftsführerin Judith Grass. Man biete den Mitarbeitenden zahlreiche freiwillige Sozialleistungen, eine betriebliche Altersvorsorge oder die Ferienbetreuung von Schulkindern in den Sommerferien.
Seilbahnen bis Hotels
Unter das Portfolio von Golm Silvretta Lünersee Tourismus fallen 13 Bergbahnen, eine Schneesportschule, verschiedene Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe bis hin zu Sommer-Attraktionen wie Flying Fox oder Alpine-Coaster sowie die Silvretta-Hochalpenstraße.

