“Wir hoffen auf langfristige Pläne”

Tourismus will im neuen Jahr Planungssicherheit.
Damüls Tourismussprecher Markus Kegele ist besorgt über die Zukunft des Tourismus in Vorarlberg. In Anbetracht der vergangenen Monate resümiert er: „Die Unternehmer haben die Auf-Zu-Politik satt. Für Gäste wurde Urlaub zum Inbegriff für Unplanbarkeit des Urlaubs, Unsicherheit darüber, ob dieser stattfinden kann und Unklarheit, welche Maßnahmen gelten.“
Auf langfristige Lösungen hofft auch René Madlener vom Hotel Hohes Licht in Damüls. „Für das kommende Jahr, hoffen wir, dass die Regierung beginnt, langfristige Pläne aufzustellen und bereits im Frühjahr 2022 auch die Entwicklungen über den Sommer und vor allem deren Auswirkungen auf den Herbst und nicht zuletzt die Wintersaison 2022/23 mitbedenkt.“ Auch bei den Förderungen für Jungunternehmer, die erst kurz vor der Pandemie in die Branche einstiegen, oder für Betriebe, die sich nach Umbauten neu strukturierten, sieht er Nachschärfungsbedarf.
Was die gesamte Tourismusbranche eine, sei der Wunsch nach Arbeit. Denn, während hierzulande vor allem die Förderpolitik florierte, konnten anderswo Gäste aus dem In- und Ausland nächtigen und konsumieren.