Vor 20 Jahren verschwand der Schilling

Markt / 30.12.2021 • 19:28 Uhr
Die Euro-Münzen-Startpackungen. vn
Die Euro-Münzen-Startpackungen. vn

Am 1. Jänner 2002 wurde das Euro-Bargeld eingeführt.

Schwarzach Die Zeit vergeht: Das gilt auch für die Einführung des Euro-Bargeldes am 1. Jänner 2002, vor nunmehr 20 Jahren. Viele können sich bestimmt noch erinnern, als sie einige Tage zuvor, zu Weihnachten vor zwei Jahrzehnten, erstmals die Startpackungen mit den Münzen bekamen und das neue Geld in Händen hielten.

Eingeführt wurde der Euro in zwölf EU-Mitgliedsstaaten. Es handelte sich um die weltweit größte Währungsumstellung aller Zeiten. Drei Jahre davor war der Euro bereits als Buchgeld eingeführt worden. Heute ist er die zweitwichtigste Währung der Welt und offizielles Zahlungsmittel für mehr als 340 Millionen Menschen in 19 EU-Mitgliedsstaaten.

Gerade in Österreich halten besonders viele Menschen noch täglich das Euro-Bargeld in Händen, wenn auch ebenso hierzulande der Anteil von Zahlungsmethoden mit Handy oder Karte ansteigt. „In Österreich ist Bargeld unverändert das beliebteste Zahlungsmittel“, sagt OeNB-Direktor Eduard Schock. 66 Prozent aller Transaktionen werden nach wie vor in bar abgewickelt, besagen Umfragen der Notenbank.

Doppelt ausgeschildert

In der Startphase konnte noch parallel bezahlt werden und es musste vor und nach Euro-Einführung doppelt ausgeschildert werden. Bis zum 28. Februar 2002 lief eine Parallelumlaufphase. Es konnte mit Schilling, Euro oder beidem bezahlt werden. 1 Euro wurde und wird mit 13,76 Schilling umgerechnet.

2002 besiegelte das Ende der Schilling-Scheine. APA
2002 besiegelte das Ende der Schilling-Scheine. APA
Die Preise mussten auch nach Euro-Einführung noch doppelt ausgeschildert werden. vn
Die Preise mussten auch nach Euro-Einführung noch doppelt ausgeschildert werden. vn