An Fachhochschule folgt zweiter Bauabschnitt

Markt / 27.12.2021 • 20:02 Uhr
Im Rahmen zweier Bauetappen werden bis 2025 insgesamt mehr als 48 Millionen Euro in den Hochschulstandort investiert. fh
Im Rahmen zweier Bauetappen werden bis 2025 insgesamt mehr als 48 Millionen Euro in den Hochschulstandort investiert. fh

Weitere Aufträge mit Gesamtwert von 11,3 Millionen Euro vergeben.

Dornbirn Beim millionenschweren Zu- und Umbauprojekt an der Fachhochschule Vorarlberg schreiten die Arbeiten voran. Man liege voll im Zeitplan, heißt es vom Land. Nun wurde der Vergabe von weiteren Aufträgen im Gesamtwert von 11,3 Millionen Euro zugestimmt. Insgesamt werden im Rahmen von zwei Bauabschnitten bis zum Jahr 2025 rund 48 Millionen Euro investiert. „Studium und Forschung stehen dann rund 5300 Quadratmeter mehr Nutzfläche zur Verfügung“, sagt Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

Elektro bis Sanitär

Die von Landesseite beschlossenen Auftragsvergaben umfassen Baumeisterarbeiten an verschiedenen Gebäuden, Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten, Tiefensondierungen sowie Elektro-, Heizungs-, Klimatechnik-, Sanitär- und Lüftungsinstallationsarbeiten.

Der Ausbau umfasst die Aufstockung und Erweiterung am Standort Hochschulstraße sowie die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes Achstraße sowie einen Neubau.

In der ersten Jahreshälfte 2022 starten die Baumaßnahmen für den zweiten und letzten Bauabschnitt. Die Fertigstellung dieser Bauetappe mit Sanierung und Neubau wird im Jahr 2025 erwartet. Für Wirtschaftslandesrat Marco Tittler ist die Investition eine „logische Konsequenz“ der anhaltend positiven Entwicklung der FHV.

An Kapazitätsgrenze

Denn seit dem letzten Erweiterungsbau 2005 habe sich die Studierendenzahl von 875 auf über 1600 erhöht. Die bestehende Infrastruktur sei aber nur auf 1200 Studierende ausgelegt und daher an ihren Grenzen angelangt. Der Neubau wird im Jahr 2024 bezugsfertig sein. Damit bietet die Hochschule Platz für 1850 Studierende. Und die Nachfrage nach Studienplätzen sei weiter ungebrochen, sagt FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl.

„Trotz der außergewöhnlichen Herausforderungen war es ein sehr erfolgreiches Jahr.“