Lockdowns nützen immer weniger
Lockdown bremst Mobilität schwächer als im Vorjahr.
WIEN Der nunmehr vierte österreichweite Lockdown sorgt für einen geringeren Rückgang der Mobilität als jener im Vorjahr. Wie eine Grafik der Denkfabrik Agenda Austria zeigt, ist in allen Bundesländern ein geringerer Einbruch zu verzeichnen als während des 2. Lockdowns im November 2020. Gleichzeitig verbringen die Bürger auch weniger Zeit zuhause. In einem Satz: Der Lockdown ist weniger effizient. Die Auswirkungen der Lockdowns auf das Mobilitätsverhalten der Menschen lässt zunehmend nach. „Das liegt zum einen daran, dass die Einschränkungen im ersten Lockdown deutlich härter gewesen sind, aber auch daran, dass die Bürger müde geworden sind von der staatlichen Bevormundung“, äußert sich Hanno Lorenz von der Agenda Austria. „Schafft es die Regierung nicht, mehr Menschen zur Impfung zu bringen, läuft sie Gefahr, dass Lockdowns nicht nur einen enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten, sondern in Zukunft ihre Effektivität als Wellenbrecher weiter einbüßen.“