Rasch wieder ins Tun kommen

68 Prozent der Arbeitslosen finden innert drei Monaten neue Arbeit.
Bregenz Langzeitarbeitslosigkeit ist und bleibt ein Problem in der Arbeitsmarktpolitik. Wobei in den vergangenen Monaten auch dabei ein Rückgang zu verzeichnen ist. Wichtig ist, da sind sich Fachleute und Betroffene einig, dass sich die Arbeitslosigkeit nicht verfestigt, dass möglichst schnell eine neue Arbeitsstelle angetreten wird.
Rasch wieder ins Tun kommen, das zeigen aktuelle Zahlen des Arbeitsmarktservice Vorarlberg (AMS) 68 Prozent der arbeitslos gemeldeten Personen im Land. Im Zeitraum Jänner bis Oktober 2021 waren durchschnittlich pro Monat rund 11.000 Personen als arbeitslos vorgemerkt. In Summe gingen in diesem Zeitraum 25.544 Personen in die Arbeitslosigkeit, das ist ein Rückgang von 7391 oder 22,4 Prozent. Demgegenüber standen 33.147 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit (Zuwachs von 2.655 oder 8,7 Prozent). Davon gingen insgesamt 18.625 Personen aus der Arbeitslosigkeit in eine Anstellung im In- oder Ausland ab. Im Oktober waren 68 Prozent der vorgemerkten Personen, die eine Arbeit aufgenommen haben, zuvor weniger als drei Monate arbeitslos vorgemerkt.