Plädoyer für höhere Nothilfe in den Krisenregionen
Zürich Die „Neue Zürcher Zeitung“ plädiert für eine bessere Finanzierung der humanitären Hilfe für Notleidende in Krisenregionen. Allein im Irak leben 1,4 Millionen Vertriebene sowie 250.000 syrische Flüchtlinge, die zum Großteil auf internationale Hilfe angewiesen sind. Nur dank dem UN-Flüchtlingshilfswerk und anderen Organisationen können sie überleben. Die Wichtigkeit humanitärer Hilfe ist unbestritten. Trotzdem kämpft die UNO regelmäßig mit finanziellen Engpässen. Die Hilfseinsätze sind chronisch unterfinanziert, oft kommt nur ein Bruchteil der benötigten Spenden zusammen.
Erst im Juli musste das Welternährungsprogramm seine Nothilfe für syrische Flüchtlinge in Jordanien reduzieren, weil es kein Geld mehr hatte. Auch 2015 hatte die UNO ihre Hilfe in der Region mangels Spenden kürzen müssen. Heute gilt dies als einer der Gründe, warum damals so viele Syrer nach Europa flohen.