„Putzerlebnis“ neu erfunden

Kupferbasierte Copper+ Reinigungsprodukte von Rezi überzeugen durch Qualität und antimikrobielle Wirkung.
Lustenau Reinigungsprodukte sind wohl nicht das Erste, woran man beim Thema Innovation denkt. Dass dieser Bereich durchaus hochinnovativ ist, beweist die Firma Rezi Microfaserprodukte GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Lustenau hat sich auf die Produktion und den Handel von Reinigungsprodukten aus Textilien, Kupfer, Stahl und Schwämmen für den professionellen Bereich spezialisiert.
Mit seiner neuesten Innovation, den kupferbasierten Reinigungstüchern Copper+, wurde es mit dem Innovationspreis 2021 des Landes Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg ausgezeichnet sowie für den Staatspreis Innovation 2021 nominiert. Patrick Bertsch, Geschäftsführer von Rezi, sieht den Preis als Honorierung der langjährigen Labor- und Forschungsarbeit: „Der vor sechs Jahren von Rezi-Eigentümer Walter Intemann geborenen Idee liegt der Gedanke zugrunde, hygienische Reinigung ganz ohne Desinfektionschemie durchzuführen. Das wollten wir durch die Nutzung der natürlichen antimikrobiellen Wirkung von Kupfer erreichen. Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck ist uns das auch gelungen.“
Hygienische Reinheit
Die Copper+ Reinigungstücher entfernen nur mit Wasser auch hartnäckigen Schmutz sowie Bakterien und Viren fast gänzlich. Möglich ist das durch die speziell entwickelten ultrafeinen Microfasern, die mit verflüssigten Kupferpigmenten flächendeckend behandelt wurden. „Kupfer ist ein genialer Werkstoff, der vielseitig eingesetzt werden kann und geradezu prädestiniert ist für die Reinigungsbranche. Es handelt sich um ein Weichmetall, das auf Oberflächen nicht kratzt und von Natur aus antimikrobiell wirkt“, erklärt Bertsch. Mit einem von Rezi patentierten Verfahren werden bei der Copper+ Technologie Kupfer bzw. Kupferverbindungen verflüssigt und mit dem Textil flächendeckend und nachhaltig verbunden. Durch die ultrafeinen Microfasern sowie durch die im Tuch freigesetzten Kupferionen werden die aufgenommenen Keime inaktiviert. Damit sind sowohl die Oberflächen als auch die Reinigungstücher hygienisch rein und die Gefahr der Infektionsübertragung ist signifikant reduziert. Diese Wirkung wurde von unabhängigen Labors mehrfach wissenschaftlich bestätigt. „Wir haben eine einfache, kostengünstige und ökologische Alternative für die hygienische Reinigung, ideal einsetzbar z.B. in der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistern, in Praxen, aber auch in privaten Haushalten“, so Bertsch. „Die Copper+ Reinigungstücher funktionieren gänzlich ohne Desinfektionschemie. Ein weiterer ökologischer Vorteil liegt darin, dass beim Einsatz von Kupfer auf bereits recyceltes Material zurückgegriffen werden kann.“ Während in der ersten Generation der Copper+ Reinigungstücher Schmutz und Bakterien im Fokus lagen, wurde mit der zweiten Generation im Zuge der Covid-19 Pandemie der Forschungsschwerpunkt und die Wirkungskraft auf Viren ausgedehnt.
Nachhaltigkeit spielt seit Jahren eine zentrale Rolle in der Produktentwicklung bei Rezi. „Unser Fokus liegt auf der Qualität und damit Langlebigkeit sowie der Funktionalisierung der Reinigungsprodukte. Das bedeutet, dass wir für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche spezielle Produkte mit dem Ziel entwickeln, die jeweilige Wirkungskraft signifikant zu verbessern und damit den Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionschemie auf ein Minimum zu reduzieren.“
Beitrag für die Umwelt
Weitere Innovationsschwerpunkte liegen einerseits in der Ausweitung der „Copper+ by rezi“-Technologie auf andere Einsatzbereiche außerhalb der Reinigung, wie beispielsweise antimikrobielle Schuheinlegesohlen, andererseits auf der Optimierung des Flüssigkeitsmanagements bei Reinigungstextilien. „Dadurch können wir Wasser und Chemie im Reinigungsprozess spürbar reduzieren und einen wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten“, erläutert Bertsch. „Qualitativ hochwertige Produkte und laufende Innovation haben einen hohen Stellenwert bei uns und sind Garant und Treiber für die Vorarlberger Wirtschaft. Das sichert unser Unternehmen und unseren Standort.“