Deponiestrategie: FPÖ und ÖVP fordern Landesrat Rauch auf, Tempo zu machen

Markt / 10.11.2021 • 19:37 Uhr
LAbg. Monika Vonier: „Wir brauchen Deponiemöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.“ FA
LAbg. Monika Vonier: „Wir brauchen Deponiemöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.“ FA

Sowohl die FPÖ als auch Regierungspartei ÖVP fordern mehr Tempo.

Bregenz Die Bau- und Entsorgungswirtschaft drängen seit Monaten darauf, dass in Sachen Rohstoff- und Deponiestrategie endlich Tempo gemacht wird, namentlich Landesrat Johannes Rauch haben sie wiederholt Verzögerung vorgeworfen (die VN berichteten), Rauch lässt die Vorwürfe nicht gelten, wie auch in der Beantwortung einer Anfrage der FPÖ im Landtag von den Landesräten Rauch und Marco Tittler betont wird. „Dieser Prozess (die Zusammenführung verschiedener Studien) ist noch nicht abgeschlossen“, heißt es in der Beantwortung. Die nächste Sitzung sei allerdings für diesen Monat vorgesehen. Der blaue Wirtschaftssprecher Hubert Kinz tobt: „Auf der einen Seite haben wir einen grünen Landesrat Rauch, der offensichtlich alles daransetzt, verlässliche Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft zu verhindern, und auf der anderen Seite haben wir einen ÖVP-Wirtschaftslandesrat Tittler und einen ÖVP-Landeshauptmann Wallner, die diesem Blockadespiel tatenlos zusehen.“ Doch nicht nur er wird ungeduldig. Auch ÖVP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier verlangt Taten. „Wenn auch die Deponiepreise durch eine Verknappung bei den Deponiekapazitäten massiv steigen, bekommen wir insgesamt eine toxische Preisentwicklung am Bau. Das ist eine bedauerliche Entwicklung, die ich nicht weiter verstärken will, weil sie dem Standort Vorarlberg beträchtlichen Schaden zufügt“. Vonier appelliert deshalb an Landesrat Johannes Rauch – der die Ausarbeitung der neuen Rohstoff- und Deponiestrategie federführend begleitet – aufs Arbeitstempo zu drücken. VN-sca

„Es kann doch nicht so schwer sein, den Handlungsbedarf zu erkennen.“