Aus der Zukunft denken

Führungstrio von Weltmarktführer Mann+Hummel spricht beim Wirtschaftsforum über Innovationsort Singapur.
Bregenz Thomas Fischer, Helena Hofer und Charles Vaillant haben ein ganz spezielles Motto für die Innovationsarbeit beim Luftfilterexperten und Automobilzulieferer Mann+Hummel in Ludwigsburg: „Aus der Zukunft denken“. Konkret wird das unter anderem aus Singapur gemacht, wo die Firmengruppe ein eigenes Internet of Things (IoT) Lab betreibt, in dem die Zukunftsthemen des Konzerns in Angriff genommen werden.
Thomas Fischer ist seit 2002 Aufsichtsratsvorsitzender der Mann+Hummel Gruppe. Charles Vaillant ist Chief Digital Officer bei Mann+Hummel und für das IOT-Lab in Singapur verantwortlich. Helena Hofer verantwortet den Bereich Integrierte Businessplanung.
Weltmarktführer
Mann+Hummel gilt als Weltmarktführer auf dem Gebiet der Filtration. Zur Anwendung kommen die Filter in Fahrzeugen, bei industriellen Anwendungen oder im Bereich saubere Luft und sauberes Wasser. Im vergangenen Coronajahr wurde ein Umsatz von 3,8 Milliarden Euro erzielt. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 165 Millionen Euro.
Trotz Pandemie investierte Mann+Hummel 2020 weiter in Infrastruktur, Digitalisierung und IT-Projekte. Denn der Lockdown habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Digitalisierung und intelligente Prozesse seien, um adäquat auf solch unvorhergesehene Situationen reagieren zu können.
Beim 38. Vorarlberger Wirtschaftsforum sprechen Thomas Fischer, Helena Hofer und Charles Vaillant darüber, wie sie Singapur als Standort für Innovation und Digitalisierung nutzen. Sie teilen ihre Reiseerfahrung beim Aufbau neuer Unternehmungen von Singapur aus und wie dies auch für andere Mittelständler interessant sein könnte.
IoT steht für die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, um selbstständig zu kommunizieren und Daten zu übermitteln. Dem immer wichtiger werdenden Thema will sich Mann+Hummel nicht verschließen. Denn man ist überzeugt: Nur wenn man intelligente Technologien entwickelt und sie mit dem vorhandenen Wissen verknüpft, kann man die Position als Marktführer im Bereich Filtration behaupten.
Start-up-Kultur
Das Internet of Things (IoT) Lab Singapur wurde im Oktober 2016 eröffnet. Dort wird quasi wie in einem Start-up gearbeitet. In einem kleinen Team, das mit allen Geschäftsfeldern und weltweiten Standorten von Mann+Hummel vernetzt ist und sich durch Agilität und Flexibilität auszeichnet. Singapur als multikultureller und sehr vernetzter Standort mit Einflüssen aus allen Teilen der Welt sei dabei eine große Inspiration für die Firmengruppe.
Standort für Geschäfte
Singapur gilt übrigens als einer der besten Wirtschaftsstandorte der Welt. Auf fast allen entsprechenden Ranglisten belegt die asiatische Metropole die obersten Plätze. Um Unternehmen dementsprechend zu unterstützen, wurde die Regierungsbehörde Singapore Economic Development Board (EDB) ins Leben gerufen. Sie ist für die Strategien verantwortlich, um Singapurs Position als globales Zentrum für Wirtschaft, Innovation und Talente zu stärken. Das EDB betreibt Investitionsförderung und arbeitet mit Unternehmen zusammen. Ihr Slogan: „Singapur ist der beste Standort in Asien für Geschäfte. Es ist einer der einfachsten Orte der Welt, um Geschäfte zu tätigen.“



38. Vorarlberger Wirtschaftsforum
„Mut & Innovation: Stark ins neue Zeitalter“
Wann Donnerstag, 11. 11. 2021
Wo Festspielhaus Bregenz
Preis 345 Euro zuz. USt.
Firmenbonus Bei einer gemeinsamen Anmeldung ab fünf Personen 290 Euro zuz. Ust. pro Person. Es kann nur ein Rabatt pro Firma in Anspruch genommen werden.
Anmeldung wirtschaftsforum.vn.at
Information Russmedia, Tel.: +43 (5572) 501-630, simone.koenig@russmedia.com