Zentrumsflächen gefragte Sache

Für Verkaufsflächen im Großprojekt interessieren sich überwiegend heimische Betriebe.
Lech Noch sind weder Bau noch Verkaufsflächen fertiggestellt. Das soll, wenn alles nach Plan läuft, im November 2023 der Fall sein. Dennoch sind die dabei eingeplanten Verkaufsflächen im neuen Gemeindezentrum vor allem am Arlberg eine stark nachgefragte Sache. Die erste Bewerbungsfrist für künftige Pächter von Flächen ist jedenfalls am 10. September abgelaufen. Die Einreichungen wurden im Büro von Andreas Falch als beauftragter Raumplaner der Gemeinde Lech gesammelt. Konkret geht es dabei, Gemeinderat Johannes Pfefferkorn, um 500 Quadratmeter im Erdgeschoss und „optional“ um weitere rund 1300 Quadratmeter um Untergeschoss.
Stillschweigen in der Gemeinde
Welche Unternehmen oder Namen sich unter den Bewerbern befinden, ist derzeit nicht bekannt. Auch Gemeindechef Stefan Jochum hüllt sich gegenüber den VN in Schweigen. „Es sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen, überwiegend von heimischen Anbietern. Diese werden wir im zuständigen Ausschuss für die Gemeindezentrum Anfang November besprechen und die unterschiedlichen Nutzungskonzepte vergleichen“, erklärte Jochum. „Unser Ziel ist es, die Gebäude in unserer Dorfmitte mit Leben zu erfüllen. Dabei spielt die Auswahl der Handelstreibenden eine wesentliche Rolle.“ Vor diesem Hintergrund, so der Gemeindechef weiter, werde man sich diese Entscheidung nicht leicht machen und nichts überstürzen. Weil nach wie vor Anfragen eingingen, werde man im Auschuss auch die Verlängerung der bisherigen Ausschreibungsfrist diskutieren, schloss Jochum.
Mehr als 18 Millionen
Unterdessen laufen die Arbeiten für die Errichtung des neuen Gemeindezentrums weiterhin auf Hochtouren weiter. Bis Ende Oktober soll die Holzdecke auf dem Festsaal und jene vom Verwaltungsbau fertiggestellt sein. Eine Woche später, also Anfgang November, soll der Rohbau für das Gemeindezentrum in trockenen Tüchern sein. Ende November dieses Jahres wollen die Betreiber und Architekten den Bau über die Wintersaison hinweg ruhend stellen. Damit gilt die dritte Bauphase als abgeschlossen, insgesamt wurden bis zum heutigen Tag mehr als 18 Millionen Euro investiert. Anfang Mai 2022 fällt der Startschuss für die vierte Bauphase. In deren Mittelpunkt stehen die Fassade und der Innenausbau. Und im Mai 2023 soll dann die Fertigstellungsphase eingeläutet werden, dazu zählt auch der Bau der Außenanlagen. Unterm Strich dürften die Baukosten für das Lecher Großprojekt schlussendlich bei mehr als 40 Millionen Euro zu liegen kommen. VN-REH, TW
„Unter den zahlreichen Einreichungen befinden sich überwiegend einheimische Bewerber.“

