Stärke durch Geometrie

Markt / 13.10.2021 • 20:30 Uhr
Stärke durch Geometrie

Bei der Architektur-Biennale in Venedig sorgte Philippe Block für Staunen mit einer 3D-gedruckten Betonbogenbrücke in den Giardini della Marinaressa. Das Projekt wurde von der von ihm geleiteten Block Research Group (BRG) der ETH Zürich und der Abteilung Zaha Hadid Architects Computation and Design Group des gleichnamigen Architekturbüros in Zusammenarbeit mit incremental3D (in3D) entwickelt und durch einen Zweikomponentenbeton ermöglicht. 

Die Block Research Group (BRG) an der ETH Zürich entwickelt neuartige Design- und Technikansätze für effizient strukturierte Formen und schlägt neue sowie ökonomische  Bauansätze vor. Denn die von dem Professor für Architektur und Tragwerk an der ETH Zürich entwickelten technischen Lösungen greifen zurück auf Jahrtausende altes Tragwerkwissen, auf Gewölbe, wie es die Eskimos für ihre Iglos und die Römer für das Pantheon angewendet haben. „Stärke durch Geometrie“ nennt der Belgier das. Arbeit. Dafür arbeitet er auch eng mit den Produzenten der Werkstoffe zusammen, dadurch entstehen neue Materialien, wie der Zweikomponentenbeton, die auch den Materialeinsatz drastisch verringern.

„Wir sollten mit viel mehr Disziplin designen, um Ressourcen zu sparen.“