Baustoffe für die Zukunft

Prof. Dr. Detlef Günther ist Vizepräsident für Forschung an der ETH Zürich und Professor für Spurenelemente und Mikroanalysen in der Abteilung für Chemie und angewandte Biowissenschaften.
ETH-Professoren beim 4. FTW-Symposium über Baumaterialien von morgen.
BREGENZ Alljährlich laden die Vorarlberger Nachrichten zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule zum FTW-Symposium in Bregenz ein. Hierfür werden sich fünf renommierte Professoren, unter der Moderation von VN-Chefredakteur Gerold Riedmann, mit den Materialien der Zukunft befassen.
Coronabedingt wurde das letzte FTW (Forschung, Technologie und Wissenschaft) Symposium digital abgehalten, weshalb die Freude nun umso größer ist, dass die Veranstaltung in Kooperation mit der Firma Blum in den Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek zurückkehrt. Die Referenten setzten individuelle Schwerpunkte zum Thema, welches gerade in der momentan ungewissen Zeit eine neue Bedeutung erhält. Über „Die Möglichkeiten additiver Herstellungsverfahren in der Architektur“ wird Benjamin Dillenburger ein Referat halten, dessen Inhalt dem Potenzial des 3D-Druckverfahrens im Bauprozess gewidmet ist. Mit „3D-Druck von funktionellen Werkstoffen“ widmet sich André Studart in seinen Ausführungen einer ähnlichen Materie.
Wie man den ökologischen Fußabdruck von Beton reduzieren kann, thematisiert Robert Flatt in der Präsentation „Beton neu denken für eine nachhaltige Zukunft“. Ebenso behandelt Detlef Günther zukunftsfähige Werkstoffe in seinem Vortrag „Leicht, stabil und nachhaltig – ETH-Forschung an neuen Materialien“. Zu guter Letzt wird auch Philippe Block das Wort zum Thema „Sustainable digital construction in concrete“ ergreifen.
Die fünf ETH-Professoren sorgen mit ihren einzelnen Denkanstößen für ein abwechslungsreiches Symposium, welches die Zürcher Vorzeigeuniversität für einen Nachmittag ins Land bringt. VN-MRK

Prof. Dr. André R. Studart promovierte an der Federal University of São Carlos in Brasilien, bevor er sich an der ETH Zürich und an der Harvard Universität an weiteren namhaften Forschungen beteiligte.

Prof. Dr. Phillipe Block ist Leiter des Instituts für Technologie der Architektur an der ETH Zürich und beschäftigt sich mit neuartigen Design- und Technikansätzen für effizient strukturierte Formen.

Prof. Dr. Robert J. Flatt beschäftigt sich hauptsächlich mit den Wirkmechanismen von chemischen Zusatzmitteln von Beton, um das Baumaterial in Zukunft ökologischer produzieren zu können.

Prof. Dr. Benjamin Dillenburger ist ein Architekt, der sich mit computergestützten Entwurfsmethoden und digitaler Fertigung beschäftigt, um die Gestaltungsfreiheit für die Architektur zu erweitern.
4. Symposium der Zukunft
Die Materialien von morgen
Wann Mittwoch, 13.10.2021
Wo Landesbibliothek Bregenz
Preis 169 Euro exkl. USt.
Anmeldung ftw-symposium.at (Anmeldeschluss 06.10.2021)