Potenzial entfaltet sich nicht im Stillstand

Female Future Festival als spannende Reise dorthin, wo die Inspirationen liegen.
Bregenz „Wir haben gehofft und gebangt und es hat geklappt. Es tut so gut, euch endlich wieder live zu sehen“, freuten sich die Initiatorinnen Verena Eugster und Patricia Zupan Eugster, dass das Female Future Festival heuer nach einer coronabedingten Digital-Edition wieder im Festspielhaus Bregenz stattfinden konnte. „Inspiration tanken“ – so lautete das Motto der Veranstaltung, und das zog sich durch alle Vorträge, Interviews, Diskussionsrunden und Masterclasses, die über den Tag verteilt stattfanden.
Denn wichtig war den Veranstalterinnen, dass der Blick nach vorne gerichtet ist. „Es geht um die positiven Aspekte und darum, Neues zu gestalten. Nach den Erfahrungen der letzten Monate ist es an der Zeit, wieder durchzustarten, denn im Stillstand entfaltet sich kein Potenzial.“
Neues wagen
So war das Festival eine Reise durch spannende Einblicke und Lebenswelten. Heidi Prochaska, die ihren Job als Ernährungsberaterin gegen die Ausbildung als Personenschützerin tauschte und für Familien und Konzernvorstände in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeitete, war nur ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man den Mut hat, etwas Neues zu wagen.
Die Award-Gewinnerinnen
Neben den Vorträgen wurden beim Festival auch die „Female Future Awards“ verliehen. Diese gingen heuer an Angelika Becker, die die Plattform Xipertinnen gegründet hat, um auf Expertinnen in unterschiedlichen Bereichen in Vorarlberg aufmerksam zu machen. An Erika Lutz, Gründerin des Künstlerkollektivs und Inklusionsprojekts ARTquer. An Stefania Pitscheider vom Frauenmuseum Hittisau. Und an Lara Bechter, Gründerin der Naturkosmetiklinie Phystine.