Wieso Doppelmayr trotz starkem Rückgang optimistisch ist

Markt / 28.09.2021 • 11:45 Uhr
Wieso Doppelmayr trotz starkem Rückgang optimistisch ist
Doppelmayr startet mit zahlreichen Innovationen in die Zeit nach Corona. FA

Umsatzrückgang um 12,5 Prozent, Ergebnis ging 30 Prozent zurück. Gute Auftragslage und innovative Produkte.

Wolfurt Die Doppelmayr Holding SE verbuchte im Geschäftsjahr 2020/21 ( 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 ) einen Umsatz von 763 Mill. Euro, was einen Rückgang von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Betriebsleistung hat sich um 30 Prozent auf 669 Millionen Euro reduziert. Beide Veränderungen sind eine Konsequenz aus der globalen Corona-Pandemie, die insbesondere das Kerngeschäft des Wolfurter Unternehmens – Seilbahnen für den touristischen Einsatz in den Alpen – hart getroffen hat.

Auch wenn die nächsten Jahre noch von Covid-19 begleitet sein werden und erst langsam wieder die Vorkrisen-Zahlen erreicht werden, zeigt sich der Seilbahnbauer zuversichtlich. Zu den abgeschlossenen Projekten im Geschäftsjahr 2020/21 zählen unter anderem Großprojekte wie die Seilbahnen für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking, die Dreiseilbahn Eiger Express in Grindelwald sowie die größte Intralogistiklösung der Firmengeschichte.

Innovative Technologien

Unterschiedlichste Seilbahnanlagen für Skigebiete und Tourismusdestinationen, aber auch leistungsfähige Materialtransportsysteme und Intralogistiklösungen haben 3192 Mitarbeiter weltweit fertiggestellt. Der Zukunft blickt Thomas Pichler, Geschäftsführender Direktor der Doppelmayr Holding SE, zuversichtlich entgegen: „Wir haben viele Kunden, die – genauso wie wir – daran glauben, dass sich der globale Tourismus sukzessive wieder erholen wird und gerade jetzt in ihre Regionen investieren.“ Im Kernmarkt Österreich schafft zudem die staatliche Investitionsprämie Anreize für die Zukunft. Weltweit sei zu erwarten, dass sich Märkte mit einem starken Inlandstourismus wie zum Beispiel die USA oder Russland schneller erholen werden.