Hypo Vorarlberg schafft Vorkrisenniveau

Markt / 17.09.2021 • 22:20 Uhr
Hypo Vorarlberg Vorstandsvorsitzender Michel Haller. hypo
Hypo Vorarlberg Vorstandsvorsitzender Michel Haller. hypo

Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr 2021.

Bregenz Die Hypo Vorarlberg hat die Pandemie im ersten Halbjahr 2021 hinter sich gelassen. Mit einem Vor-Steuer-Ergebnis von 46,2 Millionen Euro (2020: 22,4 Mill.) wurde wieder das Niveau des Vorkrisenjahres erreicht (2019: 44,8 Mill.). Nach Abzug der Steuern betrug das Ergebnis 35,1 Mill. Euro (2020: 16,4 Mill.; 2019: 36,8 Mill.). Vorstandsvorsitzender Michel Haller zeigt sich dementsprechend zufrieden. Auch das Gesamtvolumen der Darlehen und Kredite stieg weiter an. Das Provisionsergebnis belief sich auf 15,9 Mill. Euro (2020: 16,8 Mill.).

Aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen in den Märkten der Hypo gingen die Risikovorsorgen und Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich zurück. Die Eigenkapitalsituation stellt sich nach wie vor stabil dar. Die gesamten Eigenmittel des Konzerns betrugen zum Stichtag unverändert mehr als 1,5 Mrd. Euro mit einer Eigenmittelquote von 17,96 Prozent.

Jahr gut meistern

Michel Haller geht davon aus, dass sich die durch das Coronavirus verursachte Wirtschaftskrise auch im zweiten Halbjahr 2021 noch auf das Geschäftsergebnis auswirken werde – auch wenn sich die heimische Wirtschaft deutlich schneller erholt habe, als erwartet. „Unser Kreditportfolio ist breit diversifiziert und keinen wesentlichen Klumpenrisiken ausgesetzt. Wir gehen deswegen davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2021 gut meistern werden.“