Ein Detektiv im Badezimmer

Optidry entwickelt Raummodul als Schutz vor Wasserschäden.
Sulz Wasserschäden sind ärgerlich und teuer. Das Sulner Unternehmen Optidry hat sich dem angenommen und geht mit einer neuen Entwicklung auf den Markt. Das Raummodul RM1 soll speziell Einfamilienhäuser und Wohnungen vor Wasserschäden und Schimmel schützen. Das System misst laufend die Feuchtigkeit in der Fläche und kann so Schäden vermeiden.
Optidry hat bereits ein modulares System zur Früherkennung von Wasserschäden im Angebot, das vor allem in größeren Wohnanlagen zum Einsatz kommt. Mehr als 1000 Innenflächen und über 50.000 Quadratmeter Dachfläche werden damit überwacht.
Darauf aufbauend hat Geschäftsführer Markus Daxer nun ein Gerät speziell für Häuser und einzelne Wohnungen entwickelt. „Der Nutzen übersteigt die Kosten bei weitem“, sagt er. Dabei sei das System einzigartig. Denn die bisher verfügbaren Systeme würden entweder einen Druckabfall in der Wasserleitung oder die Feuchtigkeit an einzelnen Punkten messen. Das Optidry-System indes messe die Feuchtigkeit in der gesamten Fläche. Dazu wird ein Sensorband auf dem Rohboden verlegt.
Das Modul kann an der Wand oder an einem Möbelstück montiert werden. Die Steuerung und Alarmierung erfolgt via Smartphone. Vertrieben wird es über Baufirmen, Installateure und Elektriker.
