Wirtschaft aktuell

Handels-Comeback
Wien In Summe konnte der österreichische Handel in den ersten fünf Monaten 2021 Netto-Umsätze in Höhe von rund 114,2 Mrd. Euro generieren und damit um nominell 11,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2020. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 steigerten sich die Erlöse um 0,8 Prozent. Trotz dieser Umsatzzuwächse gebe es innerhalb des Handels Bereiche, die in den ersten Monaten des Jahres 2021 deutlich unter Vorkrisenniveau blieben, informiert Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der WKÖ.
Bauern-Einkommen
Wien Die Einkommen in der Land- und Forstwirtschaft haben sich im Coronajahr 2020 leicht erhöht. Die Einkünfte seien um 1,4 Prozent auf durchschnittlich 28.368 Euro pro Betrieb gestiegen, teilt das Landwirtschaftsministerium mit. Ausgewertet wurden im Rahmen des „Grünen Bericht 2021“ die Buchführungsdaten von 1939 land- und forstwirtschaftlichen Betrieben.
Teurere Lebensmittel
Wien Der starke Preisanstieg bei Agrarrohstoffen sowie höhere Kosten für Transport und Verpackung werden laut Wifo die Lebensmittelpreise steigen lassen. Für das zweite Halbjahr 2021 und erste Halbjahr 2022 rechnen die Ökonomen mit einem Anstieg der Verbraucherpreise für unverarbeitete Nahrungsmittel um 2,6 Prozent bzw. 3,8 Prozent und für verarbeitete Nahrungsmittel um 2,5 Prozent bzw. 4 Prozent.
619 Einwände
Grünheide Seit 2020 haben sich mehr als 600 Kritiker mit Einwendungen gegen die geplante Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin gewendet, berichtet das Brandenburger Umweltministerium.