Corona dämpfte Geschäft der europäischen Autoindustrie
Wien Das erste Coronajahr 2020 hat die europäische Autozulieferindustrie spürbar eingebremst. Die Umsätze der Hersteller in Europa schoben kräftiger zurück als weltweit. Der globale Schnitt lag bei minus zwölf Prozent, jener der Top-Lieferanten in Europa – ohne den Ausnahmefall Deutschland – bei minus 16 Prozent, geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens PwC hervor.
Durch das gedämpfte Geschäft bleibt insgesamt weniger Geld für die Transformation der Branche in Richtung klimafreundlich und abgasärmer, also in erster Linie E-Mobilität. Der Wandel im Automobilsektor zu Elektrofahrzeugen hat auch die Zulieferbranche fest im Griff – aus Sicht mancher Experten muss die europäische Industrie nun aufpassen, auf dem Weltmarkt nicht abgehängt zu werden. So haben der PwC-Studie zufolge asiatische Autozulieferer ihren Weltmarktanteil 2020 deutlich auf 43 Prozent ausbauen können.