Österreich boomt in der Schweiz

Weltweit höchster Pro-Kopf-Verbrauch von Waren „Made in Austria“.
Bern, Wien Die Beziehungen zwischen Österreich und der Schweiz sind eine echte Erfolgeschichte. 2020 exportierte Österreich Waren im Wert von 7,48 Mrd. Euro in das Nachbarland. Damit liegen die Eidgenossen nach Deutschland (43,33 Mrd. Euro), den USA (9,30 Mrd. Euro) und Italien 8,84 Mrd. Euro an vierter Stelle der wichtigsten Exportländer Österreichs.
Seit 1921 sorgt die Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein (HKSÖL) für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Ländern. „Betrachtet man den Pro-Kopf-Verbrauch, beziehen die Schweizer mehr österreichische Waren und Dienstleistungen als alle anderen Länder. Die wichtigsten Exportgüter Österreichs im bilateralen Handel mit der Schweiz sind Chemikalien, Rohstoffe für die Pharmaindustrie sowie Maschinen“, fasst Urs Weber, Generalsekretär der HKSÖL zusammen.
Noch bedeutender für Österreich ist die Schweiz im Dienstleistungssektor. Laut einer Statistik der österreichischen Nationalbank sind die Eidgenossen sogar der wichtigste Absatzmarkt für österreichische Dienstleistungen außerhalb der EU. Den größten Teil der österreichischen Dienstleistungsexporte in die Schweiz bilden mit 24 Prozent unternehmensnahe Dienstleistungen, wie z. B. F&E, Rechts- und Wirtschaftsdienste oder Werbung.