Ein Plan, bei dem ein ­Einhorn eine Rolle spielt

Markt / 24.06.2021 • 22:23 Uhr
Eva Schönleitner ist seit vergangenem Jahr CEO von Crate.io.
Eva Schönleitner ist seit vergangenem Jahr CEO von Crate.io.

CEO Eva Schönleitner hat mit Crate.io ehrgeizige Ziele.

Schwarzach Die Datenbanktechnologie von Crate.io ermöglicht es Unternehmen, Daten von Maschinen und IoT-Anwendungen in großem Umfang wertschöpfend nutzen zu können. Eva Schönleitner ist seit vergangenem Jahr CEO von Crate.io. Die gebürtige Oberösterreicherin war zuvor 20 Jahre lang in den USA beruflich tätig.

Das Vorarlberger Unternehmen ist für sie „eine tolle Herausforderung“, sagt sie bei „Vorarlberg live“. Denn die Datenbank sei besonders für die neue, innovative Digitalisierungswelle geeignet. Jetzt gehe es darum, die Firma international breiter zu skalieren. „Unser ehrgeiziger Plan ist es, ein Unicorn zu werden“, so Schönleitner. Also eine Firma mit einer Marktbewertung über einer Milliarde Dollar.

Trotz Expansion bleibe der Standort Dornbirn weiterhin wichtig. „Er ist das Herz der Firma“, sagt Schönleitner. Aber nur Dornbirn reiche nicht. Nächstes Jahr soll nach Berlin und Zürich ein weiterer Standort in den USA folgen. Denn die Anwendungsbranchen seien zahlreich. Für Crate.io interessant seien nicht nur Produktionsbetriebe, sondern auch Unternehmen in den Branchen Logistik, Telekom, Gesundheit oder Energie. „Digitalisierung ist bei den Betrieben unter den Top-3-Prioritätsthemen. „Hier gibt es kein Zurück“, betont Schönleitner. „Das hat uns sehr geholfen und hilft uns weiterhin.“