Junge Wirtschaft: “Die Zukunft beginnt heute”

Markt / 01.06.2021 • 18:45 Uhr
Planen für morgen (v.l.): JWV-GF J. Grahammer, M. Lehner, Obfrau V. Eugster, R. Jauk, O. Strolz und T. Mittelberger. FA/Sams
Planen für morgen (v.l.): JWV-GF J. Grahammer, M. Lehner, Obfrau V. Eugster, R. Jauk, O. Strolz und T. Mittelberger. FA/Sams

Zukunftsplan für Vorarlberg mit Universität St. Gallen entwickelt.

Dornbirn Die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) hat die Zukunft im Blick. In der Coronazeit hat die Organisation, die rund 600 Mitglieder zählt, ein ambitioniertes Programm entwickelt, das den Namen #unserplan trägt und, so die Vorsitzende Verena Eugster, das Ziel hat, die Zukunft mitzugestalten. Und es soll nicht beim Plan bleiben, „die Zukunft beginnt heute“, so Eugster, „wir beginnen sofort damit, unsere Pläne umzusetzen“. Entwickelt wurden die Ideen von der Jungen Wirtschaft, geschärft und geprüft wurde der Plan mit Fachleuten der Universität St. Gallen. Sie sind in die vier Bereiche „„Talent“, „Relevanz“, „Ressourcen“ und „Weitblick“, für die jeweils ein Mitglied des Vorstandes verantwortlich zeichnet, aufgeteilt.

Ziel des Bereichs „Talent“ ist es, bei der kommenden Generation Lust auf das Unternehmertum zu wecken etwa indem Gründungen aus dem schulischen Umfeld gefördert werden, etwa dadurch, dass man Schülern Einblick in den Unternehmeralltag bietet. Ein Beispiel ist das Projekt „Chef für einen Tag“: „Schüler oder Studierende können so das Unternehmersein praxisnah kennenlernen“, so Olivia Strolz.

Im Bereich „Relevanz“ ist das Ziel, Nachhaltigkeit als gelebte Unternehmensrealität zu verankern. „Das unternehmerische Handeln zum Wohle der Gesellschaft – soll sich als wirtschaftlich attraktive Unternehmensform etablieren, so Tim Mittelberger.

Im Themenfeld „Ressourcen“ ist das Ziel, die vorhandenen Ressourcen flexibler und effizienter einzusetzen. Es geht dabei um zeitgemäße Führungsmodelle, attraktive Arbeitsplätze, Chancengerechtigkeit auf allen Ebenen und sinnstiftende Arbeit als Standard, betont Maximilian Lehner. Und schließlich schaut die Junge Wirtschaft unter dem Titel „Weitblick“ auch über den Tellerrand, denn, so René Jauk, in Vorarlberg herrsche oft noch ein Tunnelblick, was das betrifft. Deshalb werden auch Experten aus dem mittleren Osten ihre Projekte für eine zukunftsfähige Wirtschaft vorstellen. VN-sca