“Gäste suchen heute Authentizität”

Jufa-Chef Wendl rechnet für Laterns mit 25.000 Nächtigungen.
Laterns Gestern wurde das Jufa-Hotel in Laterns offiziell eröffnet. Das „Klangholzhus“ hat 47 Zimmer und lässt vor allem dem Fichtenholz eine besondere Bedeutung zukommen. Bereits zu Pfingsten beim Pre-opening sei das Hotel gut gebucht gewesen, sagt Gerhard Wendl, Gründer und Vorstandschef der Jufa-Hotelgruppe, im VN-Gespräch. Und auch für den Sommer sehe es sehr gut aus. Mittelfristig rechnet Wendl in Laterns mit 25.000 Nächtigungen pro Jahr.
Für Gäste und Einheimische
Das „Klangholzhus“, das von Architekt Johannes Kaufmann geplant wurde, soll Gäste ansprechen, die Ruhe und Bewegung in der Natur suchen. Mit Wellnessbereich und Spielewelt will man dabei die ganze Familie begeistern. Das Café und der Veranstaltungsraum im Laternser 3-Sterne-Haus stehen indes nicht nur Hotelgästen, sondern auch Einheimischen offen. Das werde bereits gut angenommen.
Die Gäste, die in Laterns übernachten, seien international, sagt Wendl. „Nach Homeoffice und Homeschooling sind viele froh über einen Tapetenwechsel und viele wollen abseits der Masse Urlaub machen. Das wird insgesamt ein großer Trend für den Sommer. Authentizität steht bei Gästen hoch im Kurs“, ist Wendl froh über die insgesamt gute Buchungslage in seinen Hotels. Schließlich habe man eine lange Durststrecke hinter sich. „Dieser Sommer wird gefühlt um zehn bis 15 Prozent besser als der vergangene Sommer.“
Das „Klangholzhus“ ist nach Bregenz und Bartholomäberg der dritte Standort der Jufa-Hotelgruppe in Vorarlberg. Spezialisiert auf Familien und Gruppen betreibt man insgesamt über 60 Hotels in Österreich, Deutschland, Liechtenstein und Ungarn. In Savognin wird im Juni zudem das erste Jufa-Hotel in der Schweiz eröffnet.
Das Jufa-Hotel im Montafon wurde bereits vor dem Lockdown generalsaniert. In Bregenz wird gerade das Erdgeschoss erneuert. „Hier wollen wir das Flair der ehemaligen Textilfabrik spürbar machen“, sagt Wendl. Bis Ende Juni soll das Vorhaben abgeschlossen sein, bevor dann im Winter noch die letzten Zimmer saniert werden.
Investition in Weiterbildung
Der Lockdown wurde zudem für eine Ausbildungsoffensive für 700 Mitarbeiter genutzt. Mit diesem einen Stern mehr in der Dienstleistung habe man nun den perfekten Startvorteil. VN-reh
