So funktionierte in den Weihnachtswochen der Skibetrieb

Markt / 08.01.2021 • 05:55 Uhr
So funktionierte in den  Weihnachtswochen der Skibetrieb
Auf Pisten und Sesseln herrscht genug Abstand in Vorarlbergs Skigebieten.  VN/STIPLOVSEK

Vorarlberger Seilbahnen ziehen Zwischenbilanz für die Weihnachtssaison.

Feldkirch Nach den ersten beiden „Vorarlberger Wochen“ mit über 10.000 Betriebsstunden zogen die Vorarlberger Bergbahnen eine zufriedene Zwischenbilanz. 99,8 Prozent sei gut gelaufen, die restlichen 1,2 Prozent habe man nachjustiert. Die Gäste hielten sich vorbildlich an die Vorschriften. Nur zu Betriebsbeginn habe es punktuell kurze Anlaufschwierigkeiten gegeben, hier habe man nachgeschärft. Die durchschnittliche Auslastung der Bergbahnen war „eher gering“, informiert die Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen.

Die Sicherheitskonzepte im Rahmen des „Winterkodex Vorarlberg“ funktionierten, würden laufend geprüft und weiterentwickelt, so Andreas Gapp, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen, im Rückblick auf die Weihnachtswochen. Man habe gelernt, wie man das Zusammentreffen mehrerer Menschen – wie es naturgemäß im Anstellbereich geschehe – kontrolliert abwickeln könne. „Dazu wurden in den Anstellzonen die sogenannten Separierungsschleusen deutlich verlängert und es sind noch mehr Winterkodex-Ranger im Einsatz“, sagt Gapp. Größere Aufeinandertreffen fänden so in einem sicheren Setting und unter kontrollierten Rahmenbedingungen statt – „jedenfalls mit Maske und Abstand“, so der Seilbahner, der die Betriebe mit diesem Know-how auch für die weitere Saison gut gerüstet sieht, sollte es wieder zu Lockerungen kommen.