Wie Kühlcontainer lückenlos kontrolliert werden

Schweizer Logistiker entscheidet sich für Lösung des Lustenauer Unternehmens Identec.
Lustenau Seit 2012 stattete das Lustenauer Unternehmen Identec Solutions weltweit bisher 36 Container-Terminals mit drahtlosen Kommunikations- und Lokalisierungslösungen aus. Durch die flexiblen Einsatzmöglichkeiten zählen sowohl die weltweit größten Terminals als auch kleinere Binnenhäfen und Binnenschiffsflotten zu den Kunden für die Reefer Runner, die das Handling von Kühlcontainern sicher und kontrollierbar machen.
Unbeschadeter Transport
„Reefer Runner ist inzwischen in 23 Ländern im Einsatz, das allein zeigt, wie international und vielfältig unser Geschäft ist. Unsere Lösung garantiert sowohl in den Container-Terminals der weltgrößten Häfen als auch in kleineren Binnenhäfen den unbeschadeten Transport von empfindlichen Waren, wie z. B. den von Impfstoffen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfungskette der Terminal Betreiber und Logistikdienstleister“, so Urban Siller, CEO der Identec Solutions AG.
Genau das war auch der Grund, weshalb sich das Schweizer Logistikunternehmen Ultra-Brag AG aus Basel für den Reefer Runner entschieden hat. „Die Implementierung von Reefer Runner ermöglicht uns die Echtzeit-Überwachung der Kühlcontainer auf dem Container-Terminal, so können wir eine Unterbrechung der Kühlkette vermeiden und die manuelle Überwachung entfällt vollständig“, erklärt Thomas Knopf, CEO der Basler Ultra-Brag AG zur Entscheidung für Identec.
Prototyp im Einsatz
“Der Schweizer Markt ist sehr anspruchsvoll hinsichtlich der Produktqualität. Deshalb sind wir schon ein wenig stolz, die Ultra-Brag AG für uns gewonnen zu haben”, ergänzt Siller. Bereits seit fast zwei Jahren kommt ein Prototyp im Binnenschiffstransport auf dem Rhein zwischen Basel und Rotterdam zum Einsatz: „Die Kunden können damit ihre Kühlcontainer über PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones überwachen. Davon profitieren vor allem kleinere Unternehmen. Auch ein Einsatz im Straßen- und Schienentransport ist denkbar“, so Siller.