Was die Doppelmayr-Gekündigten hoffen lässt

Mehrere Firmen mit Jobangeboten für die gekündigten Doppelmayr-Mitarbeiter.
Wolfurt, Bregenz Die Streichung von 190 Arbeitsplätzen, davon 95 in Vorarlberg, beim Weltmarktführer im Seilbahnbau, der Firma Doppelmayr, sorgte am Mittwoch im ganzen Land für Aufsehen und Reaktionen. Die Gewerkschaft fordert in dem Zusammenhang eine Joboffensive der Bundesregierung, die Landesregierung versicherte den gekündigten Mitarbeitern ihre Unterstützung in Form einer Arbeitsstiftung, die sie zusammen mit dem AMS und den Gemeinden finanziert wird.
Doch was Arbeitsmarktservice-Chef Bernhard Bereuter schon am Mittwoch vermutete, konnte er am Donnerstag bereits bestätigen. Mehrere Unternehmen haben beim AMS bereits ihr Interesse an den gekündigten Doppelmayr-Mitarbeitern bekundet. “Dass man gleich einen neuen Arbeitsplatz bekommt, ist der Idealfall”, so Bereuter.
Auch bei Doppelmayr haben sich bereits mehrere interessierte Firmen gemeldet, berichtet Unternehmenssprecherin Julia Schwärzler: “Wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle und Netzwerke, um unsere Mitarbeiter bestmöglich dabei zu unterstützen, rasch in ein neues Arbeitsverhältnis wechseln zu können. Das Human-Ressources-Team hat schon zahlreiche Rückmeldungen erhalten. Es haben sich auch Unternehmen spontan gemeldet und ihren Bedarf angemeldet.”