Was am Gastroprojekt Firmament anders ist

Das Rankweiler Gastronomie- und Hotelprojekt liegt im Zeitplan.
Rankweil Der Eventgastronom Ernst Seidl hat seit März den größten Teil seiner Aufträge, darunter das Catering im Österreichhaus bei den Olympischen Spielen in Tokyo, abschreiben müssen. Die Gründe dafür sind bekannt. Doch seinen Tatendrang lässt sich der Gastronom nicht nehmen. Immerhin hat er im Herbst mit seinem wohl größten Projekt gestartet. Am Römergrund in Rankweil entsteht ein Multigastronomie- und Beherbergungszentrum namens Firmament, also Himmels- oder Sternenzelt, das die Gebäude rundum klein erscheinen lässt. Kein Wunder: Seidl bringt dort ein Hotel unter, außerdem die Küche für sein Eventcatering, eine Eventlocation und natürlich ein Restaurant. Über 23 Millionen Euro nimmt er dafür in die Hand.
Auch von Corona konnte das Projekt nicht gestoppt werden. Seidl und sein Team können sich derzeit auf den Neubau konzentrieren, wie Seidl im Gespräch mit den VN berichtet. Die Aquise für das Firmament hat bereits begonnen, das Interesse sei sehr hoch, weil man z. B. Firmen ein Rundumpaket bieten könne, das auch umfasst Erlebnisse. So gehört zum Firmament ein 2500 Quadratmeter großer Acker, den die Gäste mitbearbeiten können, inklusive Traktorfahrt. Im Restaurant wird es in einem Glaskubus ein eigenes Weingeschäft geben, das vom Dornbirner Getränkehändler Bevanda bewirtschaftet wird.
Eine weitere Kooperation ist Seidl mit dem Lochauer Grillgerätehersteller Grill Garten Manufaktur eingegangen, der das Barbeque-Areal mit hochklassigen Geräten bestückt. Im Restaurant stehen außerdem Möbel des Nachbarn Reiter Design, die ebenso wie die BBQ-Geräte erworben werden können.