Warum technoplus mit einem blauen Auge davonkommen könnte

Nach starkem Umsatzeinbruch stabilisiert sich die Auftragslage des Harder Unternehmens.
HARD Die technoplus Technologieservices GmbH in Hard, die sich im wesentlichen der Entwicklung und Herstellung von Stanzwerkzeugen inklusive Wartung, Service und Instandhaltung widmet, hat in den ersten acht Monaten 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Umsatzminus von 16 Prozent in den Büchern stehen. Nach Darstellung des geschäftsführenden Gesellschafters Michael Mathis dürfte sich dieses Minus allerdings bis zum Jahresende auf nur noch knapp zweistellig reduzieren. “Wir haben derzeit eine vergleichsweise gute und konstante Auftragslage. Die Prognose gilt allerdings unter dem Vorbehalt, dass es nicht zu weiteren wirtschaftlichen Einbrüchen kommt”, so Mathis. Sollte sich die Umsatzprognose bewahrheiten, so rechne man auch mit einem positiven Jahresergebnis.
Im Vorjahr hat das Unternehmen einen Umsatz von vier Mio. Euro erzielt. Zu den Kunden gehören metallverarbeitende Betriebe im Land. Bei einem Exportanteil von etwa zehn Prozent beliefert die Firma auch Scheizer Kunden. Frühere Abnehmer aus der Automotive-Branche aus Deutschland seien bereits seit Ende 2019 fast vollständig ausgefallen, so Mathis. Auf der anderen Seite habe technoplus im Frühjahr 2020 auch Bestandteile für die Atemschutzmaske des Vorarlberger Konsortiums produziert. Aktuell beschäftigt technoplus 15 Mitarbeiter, drei wurden aufgrund der Coronakrise heuer abgebaut. Trotz dieser Einsparungsmaßnahmen beabsichtige das Unternehmen die Anschaffung einer neuen Fräsmaschine.