Warum sich der Stau am Zollamt Wolfurt langsam auflöst

Landesrat Tittler zieht erste Zwischenbilanz der eingeleiteten Maßnahmen.
Wolfurt, Bregenz Die Staus rund um das Zollamt Wolfurt haben Zöllner, Lkw-Chauffeure und Atuofahrer in den vergangenen Monaten viel Nerven gekostet. Nun wurde von Landesseite in Kooperation mit den involvierten Partnern ein Bündel von Sofortmaßnahmen eingeleitet (Die VN berichteten wiederholt). Mit Erfolg, wie Wirtschaftslandesrat Marco Tittler berichtet: „Die Schritte für eine beschleunigte Lkw-Abfertigung zeigen Wirkung.” Für die Stauerscheinungen wären geänderte Abläufe und andere interne Umstellungen im Zusammenhang mit den Coronavirus-Beschränkungen verantwortlich gewesen. Durch die verschiedenen Maßnahmen hätten die Lkw-Staus nunmehr aber beträchtlich reduziert werden können.
Die Anzahl der täglich abgefertigten Lkw liegt durchschnittlich bei rund 450 Fahrzeugen, an Spitzentagen sind es sogar bis zu 650. Zur Zeit der Coronabeschränkungen sei dieses Aufkommen annähernd konstant geblieben.Um die Situation zu entschärfen wurde eine Task Force eingerichtet, die kurzfristige Maßnahmen koordiniert und umgesetzt hat. Dabei sorgte neben der Wiedereröffnung der Zollschalter für den Parteienverkehr insbesondere die Ausweitung der Öffnungszeiten des Zollamts Wolfurt für eine spürbare Entlastung. Außerdem wurde u. a. eine Lkw-Wartespur entlang der L 190 errichtet und der Abfertigungsablauf durch Umstellung auf elektronische Übermittlung der Frachtpapiere an die Zollbehörde angepasst sowie die Situierung der Automaten zur Entrichtung der schweizerischen Schwerverkehrsabgabe verbessert.