900.000 Nächtigungen weniger in dieser Wintersaison

Coronabedingt verzeichneten Vorarlberger Hotels ein Minus von 18,6 Prozent in der Wintersaison
Wien Die coronabedingte Sperre der Tourismusbetriebe ab Mitte März hat die Zahl der Nächtigungen in der Wintersaison 2019/20 (November bis April) in Österreich um 18,1 Prozent auf 59,72 Millionen abstürzen lassen. In Vorarlberg ist das Nächtigungsminus um 0,5 Prozent höher als im Bundesschnitt (-18,6 Prozent), in Zahlen sind das rund 900.000 Nächtigungen weniger, nämlich insgesamt 3.757.600 Nächtigungen.
Den stärksten prozentuellen Rückgang gab es von November bis April im Burgenland (-29,7 Prozent), Wien (-27,6 Prozent), Niederösterreich (-25,5 Prozent) und Oberösterreich (-23,9 Prozent). Etwas geringer fiel das Nächtigungsminus in Vorarlberg (-18,6 Prozent), der Steiermark (-16,8 Prozent), Tirol (-16,5 Prozent) und Salzburg sowie Kärnten (jeweils -14,2 Prozent) aus, geht aus vorläufigen Zahlen der Statistik Austria hervor.
In absoluten Zahlen gab es im Vergleich zur Wintersaison 2018/19 13,2 Millionen Nächtigungen weniger, der Großteil entfiel auf Tirol (-4,5 Mio.), Salzburg (-2,3 Mio.) und Wien (-2,2 Mio.). Die Steiermark verzeichnete ein Minus von einer Million Übernachtungen, Vorarlberg (-0,9 Mio.), Oberösterreich und Niederösterreich (jeweils -0,8 Mio.), Kärnten (-0,5 Mio.) und Burgenland (-0,3 Mio.).
Nach Herkunftsländern betrachtet fiel der Rückgang der Übernachtungen von November bis April unterschiedlich aus: Deutschland (-17 Prozent), Niederlande (-8,8 Prozent), Vereinigtes Königreich (-23,3 Prozent), Schweiz und Liechtenstein (-21,1 Prozent) und Tschechische Republik (-15 Prozent).