Wirtschaftspreis für Bernhard Ölz

Dornbirner Meisterbäcker als “Vorarlberger Unternehmer 2020” ausgezeichnet.
Schwarzach Die Freude war groß beim Dornbirner Meisterbäcker Bernhard Ölz, als er am Montag nachmittag unter ungewöhnlichen Umständen die Auszeichnung als „Vorarlberger Unternehmer des Jahres 2020“ bei Russmedia in Schwarzch entgegennehmen konnte. Gewählt wurde dazu von einer hochkarätigen Jury, welcher die Unternehmer des Jahres der vergangenen zehn Jahr angehörten, außerdem der Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Hans Peter Metzler, die Unternehmer Franz Rauch, Jürg Zumtobel und Heidi Senger-Weiss, die Chefredaktion und die Wirtschaftsredaktion der Vorarlberger Nachrichten.
Kriterien übererfüllt
Ausgezeichnet wurde er nach den Kriterien für die Auszeichnung, nämlich nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg hohe Wertschöpfung am Standort Vorarlberg vorbildliche Unternehmenskultur, besondere soziale Verantwortung und Treue zum Standort. Bernhard Ölz erfüllt alle diese Voraussetzungen, hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er sie mit Konsequenz im Unternehmen umsetzt, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist und dabei auf Klimaschutz genauso Bedacht genommen hat, wie der Klimaaktiv-Preis, den die Firma Rudolf Ölz Meisterbäcker gleich mehrere Jahre hintereinander gewonnen hat, wie auf das Wohl der Mitarbeiter – auch das wurde von offiziellen Stellen mit mehreren hoch angesehenen Preisen gewürdigt.
Seine unternehmerische Verantwortung zeigt sich auch im Umgang mit schwierigen Themen, wie sich bei den Erweiterungsplänen des Unternehmens gezeigt hat. Als sich gegen die geplante Produktion in Weiler zahlreichen Bürger ausgesprochen haben und eine Diskussion über Ansiedlungen in der Landesgrünzone entwickelt hat, verfolgte er die Pläne nicht weiter, sondern arbeitete mit seinem Team an einer Alternative, die er in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Werk in Dornbirn Wallenmahd gefunden hat. Ölz zur Erweiterung: „Schwierige Situtationen eröffnen immer große Chancen. Ich glaube, dass wir jetzt das Gebäude und die Produktion noch besser geplant haben.“
Modernstes Werk
Mit erheblichen Mehrkosten und großem Ehrgeiz haben die Meisterbäcker nun ein dreigeschossiges Werk geplant, das nicht nur produktionstechnisch zu den modernsten in Europa zählen wird, sondern auch zu den energieeffizientesten und umweltfreundlichsten in der Lebensmittelbranche. Dabei wurden auch zusammen mit den Mitarbeitern die Arbeitsplätze nicht vergessen, für die Zopfflechter wurde z. B. sogar ein Physiotherapeut zu Rate gezogen, damit sie beim Flechten, beste Bedingungen vorfinden. Derzeit befindet sich das Werk, auf das man beim Unternehmen schon dringend wartet, weil auch die Nachfrage nach Backwaren von Ölz die Nachfrage kontinierlich steigt, trotz Corona im Bau, in Betrieb gehen soll es im Frühjahr 2022.
Was für die Produktionsstätten gilt, ist auch sonst beim Dornbirner Großbäcker Usus. So wurde unter erheblichem Aufwand daran gearbeitet, dass statt Milchpulver echte Milch für die Backwaren verwendet wird, um nur ein Beispiel zu nennen, was die Produkte die in Österreich zu den bekanntesten Backwaren überhaupt zählen und die auch in den umliegenden Ländern immer beliebter werden, wie der Umsatzrekord im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt, so begehrt macht.
Großes Ehrenzeichen
Bernhard Ölz wurde im Rahmen der Preisverleihung am Montag in den Räumlichkeiten von Russmedia auch von der Republik Österreich mit einem Orden der Republik Österreich geehrt. Bundeskanzler Sebastian Kurz, der diesmal virutell an der Veranstaltung teilnahm, würdigte die Verdienste des Geschäftsführers der Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Entwicklung des Unternehmens und des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg bzw. Österreich und verlieh dem Unternehmer aus diesem Grund das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Mit dem großen Ehrenzeichen der Republik honorieren auch das offizielle Österreich und der für die Verleihung von Ehrenzeichen zuständige Bundespräsident Alexander Van der Bellen das unternehmerische Wirken von Ölz.