So war der erste Messeparktag nach Corona-Schließung

Im Messepark sind die Geschäfte wieder geöffnet. Der Andrang war überschaubar, aber doch spürbar.
Samstag, 11 Uhr im Messepark Dornbirn: Der Parkplatz ist gut gefüllt, aber nicht voll. An allen Eingängen kontrollieren Sicherheitsleute, ob die Besucher den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ähnliche Eindrücke bei den meisten Geschäften: Zugangsbeschränkungen, Mitarbeiter kontrollieren den Zutritt.

Dies ist auch notwendig, denn leer ist das Einkaufszentrum nach Wochen der Sperre aufgrund der Covid19-Maßnahmen nicht. “Wir sind froh, dass wieder offen ist”, erklärt Jacqueline Peter (24), die gemeinsam mit Michael Zelzer (25) im Mediamarkt eine Kaffeemaschine kaufen wollen. “Die Regeln passen schon so, es sind auch nicht zu viele Leute da.” Zelzer ergänzt seine Eindrücke: “Es sind auch nur die da, die auch wirklich etwas kaufen wollen.”
Tatsächlich, Gedränge herrscht wenig, vor Geschäften bilden sich dennoch immer wieder kleine Warteschlangen. Auch bei Publikumsmagneten wie besagtem Mediamarkt kommt es zwar immer wieder zu Ansammlungen, es sind aber überall sowohl Mitarbeiter wie auch Besucher bemüht die notwendigen Abstände einzuhalten. Manche zeigen sich überrascht vom Kundenandrang, man habe teilweise mit einem zurückhaltenderen Andrang gerechnet. Die Verantwortung, dass die Vorgaben eingehalten werden, liegen bei den Geschäftstreibenden.

“Bei der Herfahrt haben wir schon gesagt, wenn zuviele Autos auf dem Parkplatz sind, gehen wir wieder”, betonen Udo (53) und Lorena Schranz (24). Sie machten aus dem ersten einkaufsoffenen Samstag einen Vater-Tochter-Tag. Außerdem mussten seine Geburtstagsgeschenke eingelöst werden. Sie zeigen sich positiv überrascht, sie hätten mehr Kaufwillige erwartet.
Man spürt auch, noch hat nicht alles offen. Für die Gastronomie gilt immer noch die verordnete Schließung. Der Gastronomiebereich im Erdgeschoss wird entsprechend verlassen. Gleichzeitig ist die Grenze weiterhin geschlossen, das Ausbleiben der Schweizer Kunden hat daher auch seine Auswirkungen. Am anderen Ende hin zum Supermarkt merkt man davon wieder wenig.

Auch Monika Lauermann (37) ist froh, dass die Läden wieder geöffnet haben. “wir mussten unbedingt für die Kleine Einkäufe erledigen, es ist ja von Kleidung weg quasi alles ausgegangen”, verweist sie auf die Tochter im Kinderwagen. Die Lustenauerin findet auch, dass an sich nicht viel los sei, sei aber froh wenn sie wieder draußen ist. Es sei doch noch alles sehr ungewohnt, auch maskiert einkaufen gehen zu müssen.



