Kurzarbeit bei Maschinenbauer IMA Schelling

Markt / 25.03.2020 • 12:15 Uhr
Kurzarbeit bei Maschinenbauer IMA Schelling
In der Zentrale der IMA Schelling Gruppe in Schwarzach herrscht schon jetzt Ruhe. FA

Kurzarbeitsmodell soll langfristig die Arbeitsplätze sichern.

Schwarzach IMA Schelling führt ab 1. April am Standort in Schwarzach die Kurzarbeit ein, um eine damit verbundene Arbeitsplatzsicherung bestmöglich zu garantieren. Bereits im März habe die Belegschaft von IMA Schelling Resturlaub und Zeitausgleich abgebaut, um im nächsten Schritt nun die Corona-Kurzarbeit einzuführen. „Niemand von uns hat die Erfahrung, wie man mit einer Situation wie dieser umgeht. Dennoch müssen wir Entscheidungen rasch treffen und effizient umsetzen. Wir tun alles dafür, unsere Mitarbeiter zu schützen“, so CEO Wolfgang Rohner.

Die Entwicklung der COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Restriktionen der österreichischen Bundesregierung haben Auswirkungen auf die Logistik und Supply Chain der IMA Schelling Group und in der Folge auf die Auslieferung. Aufgrund der ungewissen Dauer dieser Maßnahmen könne es zu Verzögerungen von Lieferungen und Terminen zur Montage, Inbetriebnahme sowie Endabnahme kommen. Das Unternehmen setze alles daran, die Fertigung, Auslieferung und Inbetriebnahme der bestellten Anlagen so schnell als möglich fortzusetzen. Auch die Service-Hotline stehe weiterhin wie gewohnt bereit, heißt es seitens des Unternehmens.