Alpla baut in Südafrika neues Werk

Markt / 10.03.2020 • 18:00 Uhr
 Das in Bau befindliche Gebäude umfasst Produktion, Logistikbereich und Büroräumlichkeiten auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern. <span class="copyright"> FA</span>
Das in Bau befindliche Gebäude umfasst Produktion, Logistikbereich und Büroräumlichkeiten auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern.  FA

Alpla konzentriert Produktion in neuem Werk. 50 Arbeitnehmer werden abgebaut

Hard, Johannesburg Der Harder Verpackungsspezialist Alpla errichtet in der südafrikanischen Provinz Gauteng ein Fertigungswerk. Der Spatenstich erfolgte vor Kurzem, die Fertigstellung ist für Sommer 2021 geplant. In den vergangenen fünf Jahren hat Alpla seine Marktpräsenz in Afrika mit Zukäufen und Kooperationen deutlich ausgebaut.

Konsolidierung

Dazu gehörte insbesondere die Akquisition des afrikanischen Marktführers für PET-Preforms, PET-Flaschen und Verschlüssen, Boxmore Packaging 2017 (die VN berichteten). Mit dem Bau eines neuen Produktionsstandorts schafft das weltweit tätige Harder Unternehmen nun die Basis für langfristiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in der Region Subsahara-Afrika. Im Zuge der Konsolidierung wird die Produktion fünf bestehender Werke in Harrismith, Denver, Isando, Kempton Park und Samrand in das Werk in Lanseria überführt.

Der Standort in einem aufstrebenden Gebiet nordwestlich von Johannesburg weist eine hervorragende Infrastruktur auf. Die Konzentration auf ein Werk vereinfacht und optimiert nicht nur Herstellungsprozesse, sondern trägt auch erheblich zur Verbesserung von Logistik und Transport bei. Gefertigt werden wie bisher überwiegend Standardflaschenlösungen sowie Spezialverpackungen. Zu den Kunden zählen international tätige Konzerne ebenso wie kleinere, lokale Unternehmen.

Hohe Anforderungen

„Unser neues Werk in Lanseria eröffnet uns die Möglichkeit, nach modernen, weltweit gültigen Unternehmensstandards zu produzieren. Wir verbessern dadurch nicht nur die Qualität unserer Produkte, sondern erfüllen auch die hohen Anforderungen unserer global tätigen Kunden“, so Christoph Riedlsperger, Alpla Regional Director für Afrika, den Mittleren Osten und die Türkei. Im Rahmen der Konsolidierung geht das Management davon aus, dass mehr als 50 Mitarbeiter betroffen sein werden, d. h. gekündigt werden. Dementsprechend wird eine Mitteilung im Sinne des Labour Relations Acts veröffentlicht. Die Gewerkschaften wurden bereits informiert.