Senseforce geht ins Silicon Valley

Dornbirner Start-up-Unternehmen für drei Monate auf Kontaktmission in den USA.
Dornbirn Für Senseforce geht es bald in die USA. Das Dornbirner Start-up-Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Kompetenzen des Maschinenbaus mit der digitalen Welt zu verbinden, hat die Ausschreibung der Außenwirtschafts-Initiative „Go Silicon Valley“ gewonnen und ist nun eingeladen, bis zu drei Monate in den USA im Silicon Valley zu verbringen.
Rund 40 österreichische Start-ups hatten sich dafür beworben. 16 davon wurden von einer Jury aus Silicon-Valley- und Technologie-Experten ausgewählt. In den USA steht vor allem die Vernetzung mit strategischen Partnern, potenziellen Kunden und Investoren im Fokus. Arbeitsplatz ist ein CoWorking Space in der San Francisco Bay Area.
Senseforce-Gründer und Geschäftsführer Michael Breidenbrücker will die drei Monate im Silicon Valley entsprechend nutzen. „Wir erhoffen uns, wertvolle Kontakte zu knüpfen, die uns bei einem erfolgreichen Markteintritt in die USA helfen, spannende Beziehungen zu US-Investoren aufzubauen.“ Zudem sollen Kontakte zu Partner-Organisationen wie US Market Access in San Francisco, dem Plug & Play Tech Center in Sunnyvale oder SkyDeck in Berkeley intensiviert werden. Hier wird der Mentorenpool vor Ort ständig erweitert, um jedem teilnehmenden Start-up den passenden Experten zur Seite stellen zu können.
Datenlücke schließen
Die “Internet of Things”(IoT)-Lösung von Senseforce, die Daten von Gegenständen erfasst, speichert und untereinander austauscht, dürfte auch in den USA auf Interesse stoßen. Damit wird nämlich die Datenlücke zwischen dem Maschinenbau und dem Betreiber der Maschine geschlossen. Wie hoch die Auslastung einer Maschine ist oder ob die Parameter richtig eingestellt sind, kann in Echtzeit analysiert werden.