Fohrenburger nutzt die Abwärme und spart 200 Tonnen CO2 ein

Markt / 03.04.2019 • 10:00 Uhr
Für das Energie-Einsparungsprojekt bei der Brauerei Fohrenburg hat die Firma Wagner spezielle Verteil-Lanzen konstruiert. FA/Meznar
Für das Energie-Einsparungsprojekt bei der Brauerei Fohrenburg hat die Firma Wagner spezielle Verteil-Lanzen konstruiert. FA/Meznar

Installateur Wagner realisiert nachhaltiges Energie-Einsparungsprojekt für die Brauerei Fohrenburg.

Bludenz Vorarlbergs erstes Bio-Hofbier mit 100 Prozent Braugerste aus Vorarlberg, erstmals kein Einweg-Plastik mehr beim Brauereifest – die Brauerei Fohrenburg kümmert sich aktiv um die Umwelt. Durch ein ausgeklügeltes Energie-Einsparungsprojekt der Nüziger Firma Wagner wird dieser Umweltgedanke noch weiter ausgebaut.

Die Experten von Wagner haben für Brauerei ein Energie-Einsparungsprojekt entwickelt. „Dabei setzten wir auf die Wiederverwertung von verschiedenen vorhandenen Abwärmequellen“, so Geschäftsführer Martin Wagner. Abwärme aus der Produktion, aus Kältemaschinen sowie aus der Drucklufterzeugung wird gesammelt und zurück in den Prozess geführt“. Dafür werden zwei der von außen gut sichtbaren Gärtanks bei der Brauerei als Wasserspeicher genutzt. Wagner entwickelte Verteil-Lanzen aus Edelstahl-Rohren, die in Nüziders vorgefertigt und schließlich fertig zusammengebaut in die Gärtanks gehoben wurden.

„Durch dieses Energie-Rückgewinnungs-System wird künftig auch das Verwaltungsgebäude samt neu entstehendem Shop weitestgehend mittels Abwärme aus dem Prozess geheizt“, ist Braumeister und Geschäftsführer Andreas Rosa erfreut. Durch das innovative Konzept kann die Brauerei jährlich rund 900.000 Kilowatt-Stunden Erdgas einsparen. „Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 100 modernen Einfamilienhäusern und spart jährlich rund 200 Tonnen CO2“, spricht Martin Wagner von einer Win-Win-Situation, die vor allem der Natur zu Gute kommt.