Fragen und Antworten zu den neuen VN
Warum war es notwendig,
die VN neu zu gestalten?
Das letzte Mal wurde die Optik der VN vor knapp zehn Jahren angefasst. Seither hat sich aber im Nachrichtendesign viel getan, Nachrichten werden stärker auch auf Mobiltelefonen konsumiert. Bei der Neugestaltung sind wir einerseits zu den Wurzeln der VN zurückgegangen, wie etwa dem Farbleitsystem der unterschiedlichen Zeitungsteile, die alle am gewohnten Platz blieben, andererseits haben wir sehr moderne Gestaltungselemente von Mobiltelefon-Apps einfließen lassen. Wir haben mit dem international renommierten Schriftdesigner Erik Spiekermann zusammengearbeitet, der Büros in Berlin, Amsterdam und Los Angeles unterhält. Er hat unter anderem für die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung, die WELT – und jetzt eben auch für die VN gearbeitet. Mit dem Designbüro „Edenspiekermann“ hat ein Projektteam der VN ein Jahr lang an der Neugestaltung gefeilt – und das Ergebnis ist seit heute in der Druckversion und im Internet auf vn.at zu sehen. Niemand mag Veränderungen. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten viele neue Elemente schon einfließen lassen. Beispiele dafür gibt es viele. Ziel war es, die Leser behutsam an die Neuerungen zu gewöhnen. Ein Effekt, der jetzt auch beim fertigen Redesign rasch eintreten soll.
Hat sich das Logo verändert?
Ja, leicht. Die Designer sind sehr behutsam vorgegangen, aber die Schriften im Logo mussten an die neuen Redaktionsschriften angepasst werden.
Wie wichtig war es, die gute
Lesbarkeit der Schriften zu erhalten?
Eines der zentrale Ziele der Neugestaltung war es, die Lesbarkeit weiter zu verbessern. Das ist auch einer der wesentlichen Gründe, warum das Redesign der VN mit einem Team von Zeitungsdesignern umgesetzt wurde, das den Fokus auf die gute Lesbarkeit von Schriften gerichtet und sich damit international einen Namen gemacht hat. Von den Schriftexperten wurden die sogenannten Schriftschnitte speziell auf Lesbarkeit hin ausgewählt. Die Schriftarten wurden von insgesamt 50 Testlesern aus dem Kreis der Leser und der Anzeigenkunden – Angehörige aller Altersklassen – in der Praxis getestet.
Wie heißen die Schriften?
Die neue Titelschrift der VN heißt Ebony und wurde erst 2015 von zwei Schriftdesignern entwickelt. Die VN sind die erste Tageszeitung, die diese Schrift einsetzt. Die Schrift für den Fließtext, also die Artikel, heißt Lyon und ist auf die Ebony abgestimmt. Sie zeichnet sich auch durch leichte Lesbarkeit aus. Auch die Wetter-Icons und sonstigen Symbole im Blatt wurden eigens von einem japanischen Icon-Designer beim Designbüro „Edenspiekermann“ für die VN gezeichnet . Die „Responsive Icons“ verändern sich, je nachdem in welcher Größe sie eingesetzt werden.
Was verändert sich inhaltlich
mit der Neugestaltung?
Die Grundsätze bleiben natürlich unverändert. Mit den neuen Gestaltungsmöglichkeiten entstehen für die Redaktion neue Möglichkeiten, die Inhalte ihrer Geschichten besser zu transportieren. Das soll auch dabei helfen, dass sich die Leser in den VN besser zurechtfinden. Für die großen Geschichten wird es mehr Platz geben, ohne dass kleine Meldungen verschwinden. Die Zahl an Geschichten der jeweiligen Ausgaben bleibt unverändert, die Gewichtung wird jedoch klarer. Unverändert bleibt auch, dass sich die VN als Plattform, auf der alle Meinungen Platz haben, sehen. Das zeigen die 23 Gastkommentatorinnen und -Kommentatoren, die in den VN schreiben. Mit dem Redesign wird die Vielfalt weiter erhöht. So können die VN mit Julia Ortner eine neue politische Kommentatorin begrüßen.
Hinweise und Rückmeldungen bitte direkt an VN-
Chefredakteur Gerold Riedmann, gerold.riedmann@vn.at.
Er und die weiteren Mitglieder der Chefredaktion,
Hans Günter Pellert, Hanna Reiner und Michael Gasser, sind
auch jeden Tag von 14 bis 15 Uhr auf der Dornbirner Messe
direkt am VN-Stand vor Ort. Halle 3, Stand 43.