Abschluss des „Mahler 9×9“- Zyklus mit Kirill Petrenko

Leserservice / 29.09.2021 • 15:30 Uhr
Das Repertoire des Symphonieorchesters Vorarlberg bewegt sich zwischen zeitgenössischer Musik und klassischen Werken.SOV/Thomas Schrott
Das Repertoire des Symphonieorchesters Vorarlberg bewegt sich zwischen zeitgenössischer Musik und klassischen Werken.SOV/Thomas Schrott

Mit einjähriger Verzögerung dirigiert Kirill Petrenko das SOV mit Mahlers
9. Symphonie.

19.30 Uhr, festspielhaus, bregenz 13 Jahre ist es her, dass der Mahler-Zyklus mit dem Symphonieorchester Vorarlberg startete. In chronologischer Reihenfolge erklangen sämtliche Symphonien des österreichischen Komponisten. Stets stand Kirill Petrenko am Pult – ein weltweit gefragter Künstler, der seit dem Sommer 2019 Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker ist.

Mit dem Symphonieorchester Vorarlberg erklingt Gustav Mahlers 9. Symphonie, vor der ihr abergläubischer Komponist großen Respekt hatte. Sie entstand 1909 in einem abgeschiedenen „Komponierhäusl“ in Toblach/Südtirol. Viele große Komponisten sind nach der Vollendung ihrer Neunten gestorben. So schrieb Mahler an seinen Freund, den Dirigenten Willem Mengelberg: „Abschied von allen, die Er liebte, und von der Welt! Und von seiner Kunst, seinem Leben, seiner Musik.“ Er sollte recht behalten. Bei der Uraufführung am 26. Juni 1912 unter der Leitung von Bruno Walter lebte Mahler nicht mehr. Er war ein Jahr zuvor seiner Herzschwäche erlegen.

Aufführungstermine: 1. 10., 19.30 Uhr, Generalprobe, Festspielhaus Bregenz, Karten erhältlich. 2. 10., 19.30, Fespielhaus Bregenz, Restkarten. 3. 10., 17 Uhr, Montforthaus Feldkirch, ausverkauft! Info: www.sov.at