Uraufführung der neuen Oper „Wind“ in der Werkstattbühne

Leserservice / 18.08.2021 • 11:59 Uhr
Die eigens angefertigten Orgelpfeifen im von Flaka Haliti gestalteten Bühnenraum machen das Stück zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis. VN/paulitsch
Die eigens angefertigten Orgelpfeifen im von Flaka Haliti gestalteten Bühnenraum machen das Stück zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis. VN/paulitsch

Alexander Moosbruggers Werk taucht in einen
Wald aus Klängen und
Geräuschen ein.

20 Uhr, werkstattbühne, festspielhaus bregenz Nach drei Jahren Entstehungsprozess im Rahmen des Opernateliers feiert die Oper „Wind“ des Komponisten Alexander Moosbrugger heute ihre Uraufführung. Inspiriert von Francesco Colonnas 1499 erschienenem Roman „Hypnerotomachia Poliphili“ nimmt die Oper das Publikum auf eine klangvolle Traumreise mit. Wie die Bäume des Traumwaldes, durch den der Romanheld Poliphilo wandelt, füllen 172 Orgelpfeifen die Werkstattbühne im Festspielhaus, die in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Flaka Haliti und Rieger-Orgelbau für das Stück entwickelt wurden. Die Holzschnitte der „Hypnerotomachia Poliphili“ bildeten für sie eine wichtige Inspirationsquelle.

Zu erleben sind die Sopranistin Hanna Herfurtner, der Bariton und Countertenor Hagen Matzeit, drei Gesangssolisten des Klangforums Heidelberg, die beiden Erzählenden Anna Clementi und Jürgen Sarkiss sowie das renommierte französische Streichquartett Quatuor Diotima. Für die Klangregie sorgt Thomas Hummel vom SWR Experimentalstudio, die szenische Einrichtung übernahm Leonora Scheib.

„Wind“ wird nach der Premiere sowohl am Freitag, den 20. August, als auch am Samstag, den 21. August, auf der Werkstattbühne zu sehen sein, jeweils 20 Uhr. Weitere Informationen und Kartenreservierungen unter www.bregenzerfestspiele.com